Kaufmann Margot

Margot Kaufmann geb Laufer

*5.7.1912 in Schweidnitz; ✡ 19.3.1994 in Netanja

Staatsangehörigkeit polnisch

Religion jüdisch

Vater Pinkus Laufer *24.12.1870 in Szecs; ✡ 1942 in Treblinka

Heirat der Eltern 1910

Mutter Dvora Dorothea Schendel *28.9.1881 in Kletzko; ✡ 1942 in Treblinka

Geschwister

Ruth Laufer *1.1.1915 Schweidnitz ; ✡7.12.1995; oo1935 Felix Jilowski (1914-1918)

Beruf Landarbeiterin

Adressen Schweidnitz, Reichenbacher Straße 25; Essen; Gut Winkel, Spreenhagen;

Heiraten

Leopold Kaufmann *17.4.1912 in Auschwitz

Walter Katzenberger *9.5.1913 in Nürnberg

Kinder

Weiterer Lebensweg

Vater Pinkus war Tscheche.

14.5.1936 Passausstellung für Margot Kaufmann in der polnischen Botschaft in Essen

Gut Winkel

1917/38 Margot Kaufmann zur Hachschara in Gut Winkel, Spreenhagen

Gut Winkel bestand als Lehrgut Schocken ab 1933 in Trägerschaft der zionistischen Jugendbünde; Lagerleiter war Martin Gerson vom Januar 1933 bis zwangsweisen Aufgabe von Gut Winkel am 19. Juni 1941; Hauswirtschaftsleiterin war seine Frau Bertel.

30.4.1937 nur Leopold Kaufmann auf der Belegschaftsliste von Gut Winkel

Minderheiten-Volkszählung

17.5.1939 beide Eltern in Schweidnitz, Reichenbacher Straße 25

Alija

18.10.1934 Einreise von Walter und Ludwig Katzenberger in Haifa auf der SS PATRIA mit Kapitalistenzertifikaten der Kategorie A(1)

11.3.1935 Einreise von Schwester Ruth und Felix Jilowski in Haifa mit Arbeiterzertifikaten des Hechaluz der Kategorie C/LS

29.8.1938 Ankunft von Margot und Leopold Kaufmann in Tel Aviv mit Arbeiterzertifikaten des Hechaluz der Kategorie C/LS

Grüssau – Theresienstadt – Treblinka

27.2.1942 Zwangseinweisung der Eltern in das Judenlager Grüssau

27.7.1942 beide Eltern auf dem Transport IX/1 Grüssau Breslau nach Theresienstadt

23.9.1942 beide Eltern auf dem Transport B q von Theresienstadt nach Treblinka

Nachkriegszeit

Quellen

https://www.stolpersteine-nuernberg.de/en/family-katzenberger

https://victims.auschwitz.org/victims

Staatsarchiv Israel, Israel, Einwanderungslisten

Deutsche Minderheiten-Volkszählung 1939

https://www.mappingthelives.org

Genealogie Webseite My Heritage

http://luckauer-juden.de/hachschara.html#B

https://collections.yadvashem.org/en/documents/3655863

https://yvng.yadvashem.org/index.html?language=de

Peter W. Lande,  Jewish „Training“ Centers in Germany, Manuskript von 1978 im Bestand des Centers for Jewish History

https://digipres.cjh.org/delivery/DeliveryManagerServlet?dps_pid=FL4311316

Veröffentlicht von Franz-Josef Wittstamm

Geboren 31. Mai 1951 in Recklinghausen Gymnasium Petrinum 1961 bis Abitur1970 Studium der Humanmedizin in Bochum Approbation 1981 Promotion1982 Facharzt für Innere Medizin, Kardiologie, Intensivmedizin Im Ruhestand seit 2016

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