Unger Irene

Irene Unger

*10.2.1917 in Berlin; ✡ September 1975

Staatsangehörigkeit deutsch

Religion jüdisch

Vater Paul Unger *19.4.1873 in Schildberg; ✡ 7.3.1943 in Auschwitz

Mutter Margarete Lichtenstein *26.11.1884 in Berlin; ✡ 7.3.1943 in Auschwitz

Geschwister

Beruf Landarbeiterin

Adressen Berlin, Kirchweg 25 ; Gut Winkel, Spreenhagen;

Heirat ca 1939 Wolfgang Hecht *3.10.1917 in Aachen; 29.6.1979

Kinder eins

Weiterer Lebensweg

Gut Winkel

1.2.1937 Wolfgang Hecht aus Aachen zur Hachschara in Gut Winkel, Spreenhagen

5.4.1937 Irene Unger als Mitglied der Habonim zur Hachschara in Gut Winkel

Gut Winkel bestand als Lehrgut Schocken ab 1933 in Trägerschaft der zionistischen Jugendbünde; Lagerleiter war Martin Gerson vom Januar 1933 bis zwangsweisen Aufgabe von Gut Winkel am 19. Juni 1941; Hauswirtschaftsleiterin war seine Frau Bertel.

30.4.1937 Irene Unger auf der Zugangsliste des Gut Winkel vom April 1937

30.6.1938 Irene Unger und Wolfgang Hecht auf der Belegschaftsliste des Gut Winkel

Minderheiten-Volkszählung

17.5.1939 Irene Hecht Unger mit Wolfgang Hecht bei ihren Eltern in Berlin Tiergarten, Kirchstraße 25

Alija

28.11.1938 Passausstellung in Aachen für Wolfgang Hecht

6.2.1939 Passausstellung in Aachen für Irene Hecht

21.3.1940 Einreise von Irene und Wolfgang Hecht mit Kapitalistenzertifikat Kategorie A(1)

27.5.1942 Einbürgerung von Irene und Wolfgang Hecht in Palästina

Fabrikaktion

20.2.1943 neue Richtlinien des Reichssicherheitshauptamtes für die „technische Durchführung der Evakuierung“

März 1943 Reichsweite „Fabrikaktion“, alle noch in Arbeitslagern und kriegswichtigen Betrieben beschäftigten „Volljuden“ werden verhaftet und in Konzentrationslager nach Auschwitz und ins „Generalgouvernement“ deportiert.

4.3.1943 beide Eltern auf dem 34. Osttransport nach Auschwitz

Nachkriegszeit

Gedenken

Quellen

https://victims.auschwitz.org/victims

Staatsarchiv Israel, Israel, Einwanderungslisten

Deutsche Minderheiten-Volkszählung 1939

https://www.mappingthelives.org

Genealogie Webseite My Heritage

http://luckauer-juden.de/hachschara.html#B

https://collections.yadvashem.org/en/documents/3655863

https://yvng.yadvashem.org/index.html?language=de

Peter W. Lande,  Jewish „Training“ Centers in Germany, Manuskript von 1978 im Bestand des Centers for Jewish History

https://digipres.cjh.org/delivery/DeliveryManagerServlet?dps_pid=FL4311316

Veröffentlicht von Franz-Josef Wittstamm

Geboren 31. Mai 1951 in Recklinghausen Gymnasium Petrinum 1961 bis Abitur1970 Studium der Humanmedizin in Bochum Approbation 1981 Promotion1982 Facharzt für Innere Medizin, Kardiologie, Intensivmedizin Im Ruhestand seit 2016

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