Nikolai Kurt

Kurt „Kuni“ Amos Nikolai

*18.2.1913 in Hannover; ✡ 2006 in Kibbuz Hasorea

Staatsangehörigkeit deutsch

Religion jüdisch

Vater Andreas Nikolai *1876, katholisch; ✡ 1945

Mutter Eva Heyum *13.10.1885 ; ✡ 22.2.1935

Geschwister

Ernst Nikolai *7.8.1911; 2002

Heinz Nikolai *9.4.1914 in Hannover; ✡Okt. 1973

Beruf Landarbeiter; Tischler

Adressen Hannover; Gut Winkel, Spreenhagen;

Heirat

1938 Ursula Ilana Weiler *10.1.1920 in Berlin; ✡ 31.12.2015 in Kibbuz Hasorea

29.11.1943 Scheidung in Haifa

5.10.1944 Heirat mit Eva Chava Aufhäuser *31.8.1916 in Berlin

Kinder

Zwei mit Eva Aufhäuser

Weiterer Lebensweg

Gut Winkel

April 1937 Kurt Nikolai zur Hachschara in Gut Winkel, Spreenhagen

Gut Winkel bestand als Lehrgut Schocken ab 1933 in Trägerschaft der zionistischen Jugendbünde; Lagerleiter war Martin Gerson vom Januar 1933 bis zwangsweisen Aufgabe von Gut Winkel am 19. Juni 1941; Hauswirtschaftsleiterin war seine Frau Bertel.

30.4.1937 Kurt Nikolai auf der Zugangsliste des Gut Winkel vom April 1937

30.6.1938 auf der Belegschaftsliste des Gut Winkel

September 1939 Liste der Bewohner von Spreenhagen

Ursula Weiler zur Hachschara in Gut Winkel

2.9.1939 Einreise nach England über Harwich; Ziel Tingrith Manor Form in Wales

29.9.1939 als „agricultural trainee“ zur Hachschara auf der Manor Farm, Tingrith, Ampthill, Bedfordshire, England; mit ca 80 anderen Chaluzim auf der Manor Farm, ein britisches Hachschara Project, Leiter war Erwin Scheier, zuvor Leiter der landwirtschaftlichen Ausbildung in Groß Breesen, dessen Frau Ruth oblag die Hauswirtschaft.

Alija

16.7.1934 Einreise von Eva Aufhäuser nach Haifa

31.7.1939 Einreise von Ursel Nikolai-Weiler mit Touristenvisum

6.1.1940 Kurt Nikolai auf der SS ORONSAY nach Haifa mit Arbeiterzertifikat des Hechaluz der Kategorie C/LS

29.11.1943 Scheidung in Haifa von Ursula Weiler; 2.4.1944 zweite Ehe mit Hans Michel

5.10.1944 Zweite Ehe von Kurt Nikolai mit Eva Aufhäuser

Minderheiten-Volkszählung

17.5.1939 Kurt und Ursula Nikolai in Berlin, Charlottenburg, Rankestraße 28

Nachkriegszeit

Gedenken

Quellen

https://collections.arolsen-archives.org/de/document/71076340

Staatsarchiv Israel, Israel, Einwanderungslisten

Deutsche Minderheiten-Volkszählung 1939

https://www.mappingthelives.org

Genealogie Webseite My Heritage

http://luckauer-juden.de/hachschara.html#B

https://collections.yadvashem.org/en/documents/3655863

https://yvng.yadvashem.org/index.html?language=de

Peter W. Lande,  Jewish „Training“ Centers in Germany, Manuskript von 1978 im Bestand des Centers for Jewish History

https://digipres.cjh.org/delivery/DeliveryManagerServlet?dps_pid=FL4311316

Veröffentlicht von Franz-Josef Wittstamm

Geboren 31. Mai 1951 in Recklinghausen Gymnasium Petrinum 1961 bis Abitur1970 Studium der Humanmedizin in Bochum Approbation 1981 Promotion1982 Facharzt für Innere Medizin, Kardiologie, Intensivmedizin Im Ruhestand seit 2016

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