Hausen Eva

Eva Hausen

*19.7.1913 in Berlin; ✡ 31.12.1999 New York

Staatsangehörigkeit deutsch

Religion jüdisch

Vater Moses Hausen *27.2.1880 in Berlin; ✡ Februar 1943 in Auschwitz

Mutter Hedwig Ehrlich *4.5.1884 in Altkarbe; ✡ Februar 1943 in Auschwitz

Geschwister

Beruf Landarbeiterin

Adressen Berlin; Gut Winkel, Spreenhagen;

Heirat 1939 (10-12) in Hemel Hempstead, Hertfordshire mit Max Israel Feuermann *13.11.1911 in Berlin; ✡14.2.1977 in Avon Hartford

Schwiegervater Simon Feuermann *25.7.1882 in Kolomea Galizien; ✡April 1969 New York

Kinder ?

Weiterer Lebensweg

Gut Winkel

15.4.1936 Eva Hausen zur Hachschara in Gut Winkel, Spreenhagen

2.8.1936 Max Feuermann zur Hachschara in Gut Winkel

Gut Winkel bestand als Lehrgut Schocken ab 1933 in Trägerschaft der zionistischen Jugendbünde; Lagerleiter war Martin Gerson vom Januar 1933 bis zwangsweisen Aufgabe von Gut Winkel am 19. Juni 1941; Hauswirtschaftsleiterin war seine Frau Bertel.

30.6.1936 Eva Hausen und Max Feuermann auf der Belegschaftsliste des Gut Winkel; 1938 wird die Zahl der Belegplätze mit 120 angegeben

10.11.1938 keine Verhaftungen im Novemberpogrom auf Gut Winkel

Minderheiten-Volkszählung

17.5.1939 die Eltern Moses und Hedwig Hausen in Berlin, An der Spandauer Brücke 6

17.5.1939 Max Feuermann und sein Vater Simon (Witwer) in Berlin Oranienburger Straße 26

1939 Eva Hausen und Max Feuermann nach England

Britischer Census

29.9.1939 Max Feuermann, Medizinstudent, im Kitchener Camp, Richborough

1940 Simon Feuermann nach Rio de Janeiro

Auschwitz

19.2.1943 Moses und Hedwig Hausen auf dem 29. Osttransport von Berlin nach Auschwitz

Nachkriegszeit

7.-15.4.1948 Eva und Max Feuermann auf der SS BATORY von Southampton nach New York; sie geben Evas Onkel Dr. Ehrlich in Berlin als Kontaktadresse an

22.6.1953 Ankunft von Schwiegervater Simon Feuermann in New York

Gedenken

16.4.1999 Pages of Testimony für Hedwig Hausen von Neffe Abel Ehrlich bei Yad Vashem

Quellen

https://apps.bundesarchiv.de/gedenkbuch/de1067822

https://apps.bundesarchiv.de/gedenkbuch/de1067986

https://collections.arolsen-archives.org/de/document/127212260

https://collections.arolsen-archives.org/de/document/11235012

https://victims.auschwitz.org/victims

Staatsarchiv Israel, Israel, Einwanderungslisten

Deutsche Minderheiten-Volkszählung 1939

https://www.mappingthelives.org

Genealogie Webseite My Heritage

http://luckauer-juden.de/hachschara.html

https://collections.yadvashem.org/en/documents/3655863

https://yvng.yadvashem.org/index.html?language=de

Peter W. Lande,  Jewish „Training“ Centers in Germany, Manuskript von 1978 im Bestand des Centers for Jewish History

https://digipres.cjh.org/delivery/DeliveryManagerServlet?dps_pid=FL4311316

Veröffentlicht von Franz-Josef Wittstamm

Geboren 31. Mai 1951 in Recklinghausen Gymnasium Petrinum 1961 bis Abitur1970 Studium der Humanmedizin in Bochum Approbation 1981 Promotion1982 Facharzt für Innere Medizin, Kardiologie, Intensivmedizin Im Ruhestand seit 2016

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