Hirschberg Elisabeth

Elisabeth Lis Hirschberg

*7.6.1917 in Berlin; ✡ ?

Staatsangehörigkeit deutsch

Religion jüdisch

Vater Julius Hirschberg *19.2.1873 in Mewe, Westpreußen; ✡ 15.5.1944 Theresienstadt

Heirat der Eltern 1906

Mutter Margarete Goldschmidt *18.11.1882 in Strassburg; ✡ 28.2.1941 Suizid in Berlin

Tante Käthe Kaltschmidt geb. Hirschberg *1.9.1878 in Mewe; ✡ 15.5.1944 Theresienstadt

Geschwister

Franz Hirschberg *15.6.1908 in Berlin; 26.12.1995 in Dunedin Florida

Beruf Landarbeiter

Adressen Berlin; Gut Winkel, Spreenhagen;

Heirat

30.6.1937 in Beeskow mit Helmut Rosenthal *10.12.1915 in Berlin

1949 Alex Eckstein/Eres *18.8.1913 in Miskolc; 16.7.1993 in Haifa

Kinder ?

Chanan Rosenthal *9.4.1939in Ramat Gan

Weiterer Lebensweg

Gut Winkel

15.4.1936 Helmut Rosenthal zur Hachschara ins Gut Winkel

1.5.1936 Lis Hirschberg zur Hachschara ins Gut Winkel, Spreenhagen

Gut Winkel bestand als Lehrgut Schocken ab 1933 in Trägerschaft der zionistischen Jugendbünde; Lagerleiter war Martin Gerson vom Januar 1933 bis zwangsweisen Aufgabe von Gut Winkel am 19. Juni 1941; Hauswirtschaftsleiterin war seine Frau Bertel. 1938 wird die Zahl der Belegplätze mit 120 angegeben

30.9.1936 Lis Hirschberg und Helmuth Rosenthal auf der Belegschaftsliste des Gut Winkel;

30.6.1937 Heirat in Beeskow mit Helmut Rosenthal

Alija

15.7.1937 Lis und Helmut Rosenthal mit Kapitalistenzertifikat A(1) nach Haifa

Minderheiten-Volkszählung

17.5.1939 beide Eltern Hirschberg in Berlin, Potsdamer Straße 159

20.8.1940 Einbürgerung in Palästina

Suizid der Mutter

28.2.1941 noch vor den großen Deportationen begeht die Mutter Suizid in Berlin

Alterstransport

August 1942 Vater Julius mit seiner Schwester Käthe Kaltschmidt auf dem Alterstransport aus Berlin nach Theresienstadt

15.5.1944 Tod des Vaters in Theresienstadt

Nachkriegszeit

Gedenken

17.5.1995 Page of Testimony für ihren Vater Juliusvon Elisabeth Hirschberg-Eres bei Yad Vashem

Quellen

https://collections.arolsen-archives.org/de/document/127200289

https://victims.auschwitz.org/victims

Staatsarchiv Israel, Israel, Einwanderungslisten

Deutsche Minderheiten-Volkszählung 1939

https://www.mappingthelives.org

Genealogie Webseite My Heritage

http://luckauer-juden.de/hachschara.html

https://collections.yadvashem.org/en/documents/3655863

https://yvng.yadvashem.org/index.html?language=de

Peter W. Lande,  Jewish „Training“ Centers in Germany, Manuskript von 1978 im Bestand des Centers for Jewish History

https://digipres.cjh.org/delivery/DeliveryManagerServlet?dps_pid=FL4311316

Veröffentlicht von Franz-Josef Wittstamm

Geboren 31. Mai 1951 in Recklinghausen Gymnasium Petrinum 1961 bis Abitur1970 Studium der Humanmedizin in Bochum Approbation 1981 Promotion1982 Facharzt für Innere Medizin, Kardiologie, Intensivmedizin Im Ruhestand seit 2016

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