Schwarzbaum Fritz

Fritz Schwarzbaum

*10.3.1915 in Breslau; ✡ ?

Staatsangehörigkeit deutsch

Religion jüdisch

Vater Hugo Schwarzbaum *18.1.1880 in Liegnitz; ✡ 23.11.1938 im KL Buchenwald

Heirat der Eltern 17.7.1913 in Breslau

Mutter Johanna Goldberg *7.1.1892 in Breslau; ✡ Suizid 25.11.1941 in Breslau

Tante Rosa Kühnberg-Schwarzbaum *4.1.1879 Liegnitz; Theresienstadt; ✡18.5.1944 Auschwitz;

Geschwister –

Beruf Landarbeiter; Hebräisch-Lehrer

Adressen Breslau; Gut Winkel, Spreenhagen;

Heirat ?

Kinder ?

Weiterer Lebensweg

8.9.1936 Passausstellung für Fritz Schwarzbaum in Breslau

Gut Winkel

Fritz Schwarzbaum als Hebräischlehrer ins Gut Winkel, Spreenhagen

Gut Winkel bestand als Lehrgut Schocken ab 1933 in Trägerschaft der zionistischen Jugendbünde; Lagerleiter war Martin Gerson vom Januar 1933 bis zwangsweisen Aufgabe von Gut Winkel am 19. Juni 1941; Hauswirtschaftsleiterin war seine Frau Bertel. 1938 wird die Zahl der Belegplätze mit 120 angegeben

30.6.1938 Fritz Schwarzbaum als Teil der Betriebsleitung auf der Belegschaftsliste des Gut Winkel;

Alija

7.11.1938 Fritz Schwarzbaum mit Studentenzertifikat der Jugendalija Kategorie B(III)

Novemberpogrom

10.11.1938 Verhaftung des Vaters in Breslau

23.11.1938 Tod des Vaters Hugo in Buchenwald „Herzschwäche“

Minderheiten-Volkszählung

17.5.1939 Mutter Johanna Schwarzbaum in Breslau, Kürassierstraße 151

25.11.1941 Suizid der Mutter Johanna mit Veronal (Barbiturat) in Breslau

Nachkriegszeit

Gedenken

Quellen

Ilana Michaeli und Irmgard Klönne (Hrsg.) Gut Winkel, die schützende Insel: Hachschara 1933-1941 Mitarbeit von Ilka von Cossart, Katharina Hoba und Ulrike Pilarczyk; LIT Verlag; 2007

https://collections.arolsen-archives.org/de/document/5278138

https://collections.arolsen-archives.org/de/document/7078280

https://apps.bundesarchiv.de/gedenkbuch/de1565999

https://apps.bundesarchiv.de/gedenkbuch/de906438

https://victims.auschwitz.org/victims

Staatsarchiv Israel, Israel, Einwanderungslisten

Deutsche Minderheiten-Volkszählung 1939

https://www.mappingthelives.org

Genealogie Webseite My Heritage

http://luckauer-juden.de/hachschara.html

https://collections.yadvashem.org/en/documents/3655863

https://yvng.yadvashem.org/index.html?language=de

Peter W. Lande,  Jewish „Training“ Centers in Germany, Manuskript von 1978 im Bestand des Centers for Jewish History

https://digipres.cjh.org/delivery/DeliveryManagerServlet?dps_pid=FL4311316

Veröffentlicht von Franz-Josef Wittstamm

Geboren 31. Mai 1951 in Recklinghausen Gymnasium Petrinum 1961 bis Abitur1970 Studium der Humanmedizin in Bochum Approbation 1981 Promotion1982 Facharzt für Innere Medizin, Kardiologie, Intensivmedizin Im Ruhestand seit 2016

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