Hutterer Serka

Serka Nathan Neta Hutterer

*25.2.1914 in Auschwitz ; ✡ 1939?, vor 1944 in Polen

Staatsangehörigkeit Polen

Religion jüdisch

Vater Abraham Itzchak Hutterer *1880; ✡ ? 1942 in Auschwitz

Mutter Gittel Posner *1882; ✡ ?

Geschwister

Dina Hutterer *1910 in Berlin; ✡1943 in Auschwitz

Beruf Rabbiner, Lehrer; Dr. phil.

Adressen Berlin, Waßmannstraße 29; Gut Winkel, Spreenhagen;

Heirat ledig

Kinder ?

Weiterer Lebensweg

Gut Winkel

5.4.1938 Serka Hutterer vermutlich als Lehrer in Gut Winkel, Spreenhagen; im Auftrag der Berliner Zionistischen Vereinigung BZV

Gut Winkel bestand als Lehrgut Schocken ab 1933 in Trägerschaft der zionistischen Jugendbünde; Lagerleiter war Martin Gerson vom Januar 1933 bis zwangsweisen Aufgabe von Gut Winkel am 19. Juni 1941; Hauswirtschaftsleiterin war seine Frau Bertel. 1938 wird die Zahl der Belegplätze mit 120 angegeben

30.6.1938 Serka Hutterer auf der Belegschaftsliste des Gut Winkel;

28.10.1938 keine Verhaftungen in der Polenaktion auf Gut Winkel

10.11.1938 keine Verhaftungen im Novemberpogrom auf Gut Winkel

Minderheiten-Volkszählung

17.5.1939 Natan Serka Hutterer nicht registriert

September 1939 bei Kriegsbeginn soll er zuletzt in Warschau gewesen sein

1967 Suchanfrage des Justizministeriums in Israel

Gedenken

20.9.1995 Page of Testimony für Natan Huttere von Jehoshua Gerstner (Verwandter) bei Yad Vashem

Quellen

Ilana Michaeli und Irmgard Klönne (Hrsg.) Gut Winkel, die schützende Insel: Hachschara 1933-1941 Mitarbeit von Ilka von Cossart, Katharina Hoba und Ulrike Pilarczyk; LIT Verlag; 2007

https://collections.arolsen-archives.org/de/document/82847332

https://victims.auschwitz.org/victims

Staatsarchiv Israel, Israel, Einwanderungslisten

Deutsche Minderheiten-Volkszählung 1939

https://www.mappingthelives.org

Genealogie Webseite My Heritage

http://luckauer-juden.de/hachschara.html

https://collections.yadvashem.org/en/documents/3655863

https://yvng.yadvashem.org/index.html?language=de

Peter W. Lande,  Jewish „Training“ Centers in Germany, Manuskript von 1978 im Bestand des Centers for Jewish History

https://digipres.cjh.org/delivery/DeliveryManagerServlet?dps_pid=FL4311316

Veröffentlicht von Franz-Josef Wittstamm

Geboren 31. Mai 1951 in Recklinghausen Gymnasium Petrinum 1961 bis Abitur1970 Studium der Humanmedizin in Bochum Approbation 1981 Promotion1982 Facharzt für Innere Medizin, Kardiologie, Intensivmedizin Im Ruhestand seit 2016

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