Elias Hans

Hans Elias

*31.1.1905 in Köln

Staatsangehörigkeit

Religion jüdisch

Vater unsicher Albert Elias*8.12.1879 in Walbröl; ✡ 5.5.1942 Kulmhof

Mutter unsicher Hedwig Gärtner *19.9.1881 Ruppichteroth; ✡ 11.5. 1942 Kulmhof

Geschwister

Ruth ?; ✡?

Beruf

Adressen Köln;

Heirat

Kinder

Weiterer Lebensweg

Hans Elias wohnt zeitweilig in Berlin

März 1937 Hans Elias nach Dänemark

Ausnahmezustand in Dänemark 1943

1939 Emigration von 500 garantierten Jugendlichen nach Dänemark zur Hachschara auf einzelnen Bauernhöfen

9.4.1940 Einmarsch der Deutschen in Dänemark; Dänemark bleibt in Teilen autonom bis zum Oktober 1943

29.8.1943 Die deutschen Besatzer verkünden den „Ausnahmezustand“ wegen zunehmender Widerstandaktionen

17.9.1943 Adolf Hitler befiehlt die Endlösung für die Juden in Dänemark

September 1943 Anordnung von Werner Best, SS-Obergruppenführer und Generalbevollmächtigter für Dänemark

„Die Festnahme der zu evakuierenden Juden erfolgt in der Nacht vom 1. zum 2.10.43. Der Abtransport wird von Seeland zu Schiff (ab Kopenhagen), von Fünen und Jütland mit der Bahn Sonderzug durchgeführt“.

28.9.1943 der deutsche Diplomat Georg Ferdinand Duckwitz verrät die geplante Deportation bei einem Treffen mit dänischen Sozialdemokraten.

Oktober 1943 7700 Juden können sich mit Hilfe der dänischen Bevölkerung in einer Massenflucht über den Øresund (Ostsee) nach Schweden retten.

Nachkriegszeit

Oktober 1945 Hans Elias auf der Mitgliederliste des Hechaluz Schweden, Alte Chaluzim

7.1.1946 Ankunft von Hans Elias auf der SS FLORIDA in TEL Aviv

Gedenken

Quellen

https://collections.arolsen-archives.org/de/search/topic/3-1-1-3_1211000?s=1211000

https://apps.bundesarchiv.de/gedenkbuch/en307068

https://apps.bundesarchiv.de/gedenkbuch/en858138

Courage to Act: Rescue in Denmark

https://safe-haven.dk

https://www.mappingthelives.org

Deutsche Minderheiten-Volkszählung 1939

Staatsarchiv Israel, Mandat zur Einbürgerung in Palästina, 1937-1947

https://yvng.yadvashem.org/index.html?language=de

Peter W. Lande,  Jewish „Training“ Centers in Germany, Manuskript von 1978 im Bestand des Centers for Jewish History

https://digipres.cjh.org/delivery/DeliveryManagerServlet?dps_pid=FL4311316

Veröffentlicht von Franz-Josef Wittstamm

Geboren 31. Mai 1951 in Recklinghausen Gymnasium Petrinum 1961 bis Abitur1970 Studium der Humanmedizin in Bochum Approbation 1981 Promotion1982 Facharzt für Innere Medizin, Kardiologie, Intensivmedizin Im Ruhestand seit 2016

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