Bauer Brunhilde

Brunhilde Bauer

*2.4.1914 in Weilburg; ✡ ?

Religion jüdisch

Staatsangehörigkeit deutsch

Vater unbekannt

Mutter ungesichert

Selma Bauer geb. Weinberg *3.9.1886; ✡ Riga (Stolperstein)

Geschwister ungesichert

Marion Bauer *28.7.1925 in Weilburg

Beruf Praktikant

Adressen ; Amsterdam; Werkdorp Barsingerhorn, Wieringermeer

Heirat ledig

Kinder

Weiterer Lebensweg

19.4.1934 Passausstellung in Kassel

Werkdorp Nieuwe Sluis

7.6.1935 Brunhilde Bauer zur Hachschara von Groningen ins Werkdorp Nieuwe Sluis

6.6.1935 Brunhilde Bauer angemeldet in Barsingerhorn

Träger des „Jüdisches Werkdorf Nieuwe Sluis“ ist die „Stichting Joodse Arbeid“ (Stiftung Jüdische Arbeit); hier werden jüdische Jugendliche zu Landarbeitern umgeschult (Hachschara) als Vorbereitung auf die Ansiedlung in Palästina (Alija). Die Ausrichtung war neutral, nur etwa ein Drittel der Chawerim waren auch zionistische Chaluzim (zionistische Pioniere)

Im März 1934 kommt eine kleine Gruppe von Volontären als Aufbaugruppe in die verlassenen Baracken auf der Farm. Dreieinhalb Jahre lang dienten diese als Unterkunft für die Gruppe der Bauarbeiter. Ende 1934 stehen vier Baracken und eine Kantine dicht beieinander rund um das Haukes-Haus.

Oktober 1934 Aufnahme des regulären Ausbildungsbetriebs

Im Zentrum des Werkdorfs wird ein Gemeinschaftshaus errichtet, die Baracken werden in einem Halbkreis herumgebaut.

28.9.1936 Brunhilde Bauer abgemeldet nach Palästina

19.10.1936 Ankunft in Haifa mit einem Studentenzertifikat der Kategorie B(III) in Haifa

31.12.1938 Brunhilde Bauer auf der Palästina-Emigrantenliste des Werkdorps

9.3.1945 Eintritt in die ATS-Unit der Royal Army

Nachkriegszeit

24.6.1946 Brunhilde Bauer eingebürgert in Palästina

Gedenken

Quellen

www.werkdorpwieringermeer.nl/

Niederlande, Bevölkerungsregister, 1810-1936; Bron: boek, Deel: 146, Periode: 1912-1938

https://www.oorlogsbronnen.nl/mensen?personterm=Ontruiming%20Joods%20Werkdorp%20Wieringermeer

https://www.mappingthelives.org

Deutsche Minderheiten-Volkszählung 1939

Staatsarchiv Israel, Mandat zur Einbürgerung in Palästina, 1937-1947

https://yvng.yadvashem.org/index.html?language=de

Peter W. Lande,  Jewish „Training“ Centers in Germany, Manuskript von 1978 im Bestand des Centers for Jewish History

https://digipres.cjh.org/delivery/DeliveryManagerServlet?dps_pid=FL4311316

https://yvng.yadvashem.org/ad

Veröffentlicht von Franz-Josef Wittstamm

Geboren 31. Mai 1951 in Recklinghausen Gymnasium Petrinum 1961 bis Abitur1970 Studium der Humanmedizin in Bochum Approbation 1981 Promotion1982 Facharzt für Innere Medizin, Kardiologie, Intensivmedizin Im Ruhestand seit 2016

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