
Max Baden
*2.3.1917 in Karlsruhe; ✡ 1977 in Israel
Religion jüdisch
Staatsangehörigkeit deutsch
Vater unbekannt Baden
Mutter ; ✡ ?
Geschwister
Beruf Praktikant
Adressen Karlsruhe; Amsterdam; Werkdorp Barsingerhorn, Wieringermeer
Heirat
Kinder –
Weiterer Lebensweg
6.7.1934 Passausstellung Karlsruhe
Werkdorp Nieuwe Sluis

6.9.1934 Max Baden mit Heinz Cohen und einer großen Gruppe von 13 Chaluzim zur Hachschara noch vor der offiziellen Eröffnung ins Werkdorp Nieuwe Sluis

6.9.1934 Max Baden angemeldet in Barsingerhorn
Träger des „Jüdisches Werkdorf Nieuwe Sluis“ ist die „Stichting Joodse Arbeid“ (Stiftung Jüdische Arbeit); hier werden jüdische Jugendliche zu Landarbeitern umgeschult (Hachschara) als Vorbereitung auf die Ansiedlung in Palästina (Alija). Die Ausrichtung war neutral, nur etwa ein Drittel der Chawerim waren auch zionistische Chaluzim (zionistische Pioniere)
Im März 1934 kommt eine kleine Gruppe von Volontären als Aufbaugruppe in die verlassenen Baracken auf der Farm. Dreieinhalb Jahre lang dienten diese als Unterkunft für die Gruppe der Bauarbeiter. Ende 1934 stehen vier Baracken und eine Kantine dicht beieinander rund um das Haukes-Haus.
Oktober 1934 Aufnahme des regulären Ausbildungsbetriebs
Im Zentrum des Werkdorfs wird ein Gemeinschaftshaus errichtet, die Baracken werden in einem Halbkreis herumgebaut.
21.8.1936 Max Baden mit Heinz Cohen abgemeldet nach Palästina
8.9.1936 Einreise von Max Baden mit Heinz Cohen auf der SS PATRIA von Marseille nach Haifa

31.12.1938 Max Baden auf der Palästina-Emigrantenliste des Werkdorps
Nachkriegszeit
1952 Heirat in Manhattan mit Eva Gotthilf
Gedenken
Quellen
Niederlande, Bevölkerungsregister, 1810-1936; Bron: boek, Deel: 146, Periode: 1912-1938
https://www.oorlogsbronnen.nl/mensen?personterm=Ontruiming%20Joods%20Werkdorp%20Wieringermeer
https://www.mappingthelives.org
Deutsche Minderheiten-Volkszählung 1939
Staatsarchiv Israel, Mandat zur Einbürgerung in Palästina, 1937-1947
https://yvng.yadvashem.org/index.html?language=de
Peter W. Lande, Jewish „Training“ Centers in Germany, Manuskript von 1978 im Bestand des Centers for Jewish History
https://digipres.cjh.org/delivery/DeliveryManagerServlet?dps_pid=FL4311316