Bauer Helmut

Helmut Bauer

*29.5.1916 in Leihgestern, Linden, Giessen; ✡ 8.2.1972 in Haifa

Staatsangehörigkeit deutsch

Religion jüdisch

Vater Moses Moritz Bauer *5.5.1876 in Leihgestern; ✡ 1944 Auschwitz

Mutter Ida Joseph; ✡ 16.5 1944 Auschwitz

Geschwister

Ida Bauer 20.2.1913 in Giessen; ✡ 28.10.2013 in Jerusalem; ooGonen

Hilde Bauer *18.1.1919 in Giessen; ✡29.5.2006 Naharija; oo Walter Krauthammer

Cousin

Helmut Bauer *3.5.1917 in Leihgestern, Linden, Giessen; ✡ 23.5.2001 in Palm Beach

Beruf

Adressen Leihgestern;

Heirat

Kinder

Weiterer Lebensweg

Hachschara im Beth Chaluz Stuttgart

Helmut Bauer zur Hachschara nach Stuttgart.

Seit Mitte der 1930er Jahre befand sich im Gemeindehaus der jüdischen Gemeinde Stuttgart in der Gartenstraße 30 ein Lehrlingsheim, auch Beth Chaluz genannt.

1937/1938 war hier Martin Studinski Madrich; zuvor im Kibbuz Jägerslust und Urfeld

Novemberpogrom

10.11.1938 Helmut Bauer in Stuttgart, Gartenstraße 30 mit einer Gruppe von acht dort wohnenden etwa gleichaltrigen Juden aus ganz Deutschland verhaftet (Kibbuz-Wohngemeinschaft); sie werden ins Polizeigefängnis in der Büchsenstraße gebracht

13.11.1938 Internierung im KL Dachau, Häftlingsnummer 24192

28.12.1938 Entlassung von Helmut Bauer aus dem KL Dachau

Minderheiten-Volkszählung

17.5.1939 Beide Eltern in Giessen, Asterweg 53

17.5.1939 Helmut Bauer nicht erfasst;

Aufenthalte in Kornwestheim und in Neukirchen Ziegenhain/Treysa

Emigration nach England

Britischer Census

29.9.1939 Helmut Bauer registriert in Germthorn Refugees, Mildenhall, Suffolk zusammen mit 14 weiteren Chaluzim

Alija Beth auf der SS DORA

17.7.1939 Schwester Hilda Bauer zusammen mit Walter Krauthammer in Antwerpen auf das Alija Beth-Schiff SS DORA; Zustieg von etwa 200 weiteren Chaluzim;

12.8.1939 Ankunft der SS DORA in Palästina; die Chaluzim werden in der Nähe von Tel Aviv mit Booten illegal ins Land gebracht

Darmstadt – Theresienstadt – Auschwitz

27.9.1942 beide Eltern ab Darmstadt auf Transport XVII/1 nach Theresienstadt

16.6.1944 beide Eltern ab Theresienstadt auf dem Transport E a nach Auschwitz

Nachkriegszeit

Alija von Helmut Bauer nach Palästina

Gedenken

Quellen

https://collections.arolsen-archives.org/de/document/130429548

https://collections-server.arolsen-archives.org/G/SIMS/01014202/0054/131343685/001.jpg

https://www.mappingthelives.org

Deutsche Minderheiten-Volkszählung 1939

https://danielabraham.net/tree/related/dora

Passenger and Crew Lists of Vessels Arriving at New York, New York, 1897-1957 (National Archives Microfilm Publication T715, roll 7264); Records of the Immigration and Naturalization Service, Record Group 85

Staatsarchiv Israel, Mandat zur Einbürgerung in Palästina, 1937-1947

https://yvng.yadvashem.org/index.html?language=de

Peter W. Lande,  Jewish „Training“ Centers in Germany, Manuskript von 1978 im Bestand des Centers for Jewish History

https://digipres.cjh.org/delivery/DeliveryManagerServlet?dps_pid=FL4311316

Veröffentlicht von Franz-Josef Wittstamm

Geboren 31. Mai 1951 in Recklinghausen Gymnasium Petrinum 1961 bis Abitur1970 Studium der Humanmedizin in Bochum Approbation 1981 Promotion1982 Facharzt für Innere Medizin, Kardiologie, Intensivmedizin Im Ruhestand seit 2016

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