Braunstein Hermann

Hermann Braunstein

*23.8.1915 in Budapest; ✡ 9.11.1943 in Auschwitz

Staatsangehörigkeit polnisch;staatenlos

Religion jüdisch

Vater Abraham Braunstein *16.8.1877 in Bordojan, Rumänien; ✡ ?, Israel

Mutter Gisa Wolkentreiber *14.6.1886 in Rawa Ruska; ✡ ? in Israel

Geschwister ?

Beruf Landarbeiter

Adressen Budapest; Gut Winkel, Spreenhagen;

Heirat Ruth Namm *8.8.1908 in Posen; ✡ 5.3.1943 in Auschwitz

Kinder

Dan Braunstein *26.1.1942 in Berlin; ✡ 5.3.1943 in Auschwitz

Weiterer Lebensweg

Beide Eltern nach Palästina, Petah Tikwa

Minderheiten-Volkszählung

17.5.1939 Hermann und Ruth Braunstein in Berlin, Knesebeckstraße 32

Gut Winkel

30.10.1940 Hermann und Ruth Braunstein zur Hachschara in Gut Winkel, Spreenhagen

Gut Winkel bestand als Lehrgut Schocken ab 1933 in Trägerschaft der zionistischen Jugendbünde; Lagerleiter war Martin Gerson vom Januar 1933 bis zwangsweisen Aufgabe von Gut Winkel am 19. Juni 1941; Hauswirtschaftsleiterin war seine Frau Bertel.

Fabrikaktion

November 1942 in Kraft tretendes Gesetz: „Alle im Reich gelegenen Konzentrationslager sind judenfrei zu machen und sämtliche Juden sind nach Auschwitz und Lublin zu deportieren.“

20.2.1943 neue Richtlinien des Reichssicherheitshauptamtes für die „technische Durchführung der Evakuierung“

März 1943 Reichsweite „Fabrikaktion“, alle noch in Arbeitslagern und kriegswichtigen Betrieben beschäftigten „Volljuden“ werden verhaftet und in Konzentrationslager nach Auschwitz und ins „Generalgouvernement“ deportiert

27.2.1943 Verhaftung der noch in kriegswichtigen Betrieben beschäftigten „Volljuden“, z.T. direkt am Zwangsarbeitsplatz und in das Sammellager ehemaliges jüdisches Altenheim Große Hamburger Straße 26 verbracht

2.3.1943 Hermann und Ruth mit Sohn Dan Braunstein auf dem 32. Osttransport von Berlin nach Auschwitz; von den Deportierten 1736 Juden werden nur 677 jüdische Häftlinge als arbeitsfähig in die „Lagerstärke“ genommen, davon 292 Männer und 385 Frauen 1059 Männer, Frauen und Kinder werden in die Gaskammer geführt.

Gedenken

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Quellen

https://apps.bundesarchiv.de/gedenkbuch/de1033040

https://apps.bundesarchiv.de/gedenkbuch/de1033014

https://collections.arolsen-archives.org/en/document/11207058

https://collections.arolsen-archives.org/en/document/127212494

https://collections.arolsen-archives.org/en/document/11207056

https://victims.auschwitz.org/victims

Staatsarchiv Israel, Israel, Einwanderungslisten

Deutsche Minderheiten-Volkszählung 1939

https://www.mappingthelives.org

Genealogie Webseite My Heritage

http://luckauer-juden.de/hachschara.html#B

https://collections.yadvashem.org/en/documents/3655863

https://yvng.yadvashem.org/index.html?language=de

Peter W. Lande,  Jewish „Training“ Centers in Germany, Manuskript von 1978 im Bestand des Centers for Jewish History

https://digipres.cjh.org/delivery/DeliveryManagerServlet?dps_pid=FL4311316

Veröffentlicht von Franz-Josef Wittstamm

Geboren 31. Mai 1951 in Recklinghausen Gymnasium Petrinum 1961 bis Abitur1970 Studium der Humanmedizin in Bochum Approbation 1981 Promotion1982 Facharzt für Innere Medizin, Kardiologie, Intensivmedizin Im Ruhestand seit 2016

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