Cohn Victor

Viktor Albert Georg Cohn

*21.10.1915 in Görlitz; ✡ 28.3.1984 in Laguna Woods

Staatsangehörigkeit deutsch

Religion jüdisch

Vater David Cohn*31.3.1877 in Wollstein; ✡ 1943 in Auschwitz

Mutter Lucie Goldenberg *5.5.1884 in Focsani, Rumänien; ✡ 5.3.1943 in Auschwitz

Onkel Alfred Cohn *26.7.1888 in Berlin; ✡ 22.10.1942 in Riga Bikernieki

Geschwister

Ilse Cohn *20.7.1917 in Zittau ; ✡ 5.3.1943 in Auschwitz

Annemarie Cohn *11.1.1921 in Zittau; ✡ 5.3.1943 in Auschwitz

Beruf Landarbeiter

Adressen Zittau, Görlitz; Berlin, Hohenstaufenstraße 13; Gut Winkel, Spreenhagen;

Heirat 24.1.1939 in Berlin mit Brigitte Wiersch *12.10.1921 in Prenzlau; ✡2009

Kinder

Weiterer Lebensweg

Gut Winkel

Viktor Cohn zur Hachschara in Gut Winkel, Spreenhagen

Gut Winkel bestand als Lehrgut Schocken ab 1933 in Trägerschaft der zionistischen Jugendbünde; Lagerleiter war Martin Gerson vom Januar 1933 bis zwangsweisen Aufgabe von Gut Winkel am 19. Juni 1941; Hauswirtschaftsleiterin war seine Frau Bertel.

Minderheiten-Volkszählung

17.5.1939 Mutter Lucie Cohn in Berlin, Hohenstaufenstraße 13

17.5.1939

September 1939 in den Namenlisten verschiedener Gemeinden im Landkreis Beeskow-Storkow

Britischer Census

29.9.1939 Viktor Cohn im Kitchener Camp, Richborough, Nr Sandwich, Kent

Fabrikaktion

März 1943 Reichsweite „Fabrikaktion“, alle noch in Arbeitslagern und kriegswichtigen Betrieben beschäftigten „Volljuden“ werden verhaftet und in Konzentrationslager nach Auschwitz und ins „Generalgouvernement“ deportiert.

2.3.1943 die Schwestern Annemarie und Ilse Cohn auf dem 32. Osttransport nach Auschwitz

Nachkriegszeit

27.2.-3.3.1948 Viktor und Brigitte Cohn auf der SS QUEEN MARY von Southampton nach New York

US Census 1950

1.April 1950 Viktor und Brigitte Cohn in Pittsgrove New Jersey

Gedenken

Quellen

https://www.statistik-des-holocaust.de/list_ger_ber_ot32.html

Volkszählung 1950 der Vereinigten Staaten – Victor Cohn https://victims.auschwitz.org/victims

Staatsarchiv Israel, Israel, Einwanderungslisten

Deutsche Minderheiten-Volkszählung 1939

https://www.mappingthelives.org

Genealogie Webseite My Heritage

http://luckauer-juden.de/hachschara.html#B

https://collections.yadvashem.org/en/documents/3655863

https://yvng.yadvashem.org/index.html?language=de

Peter W. Lande,  Jewish „Training“ Centers in Germany, Manuskript von 1978 im Bestand des Centers for Jewish History

https://digipres.cjh.org/delivery/DeliveryManagerServlet?dps_pid=FL4311316

Veröffentlicht von Franz-Josef Wittstamm

Geboren 31. Mai 1951 in Recklinghausen Gymnasium Petrinum 1961 bis Abitur1970 Studium der Humanmedizin in Bochum Approbation 1981 Promotion1982 Facharzt für Innere Medizin, Kardiologie, Intensivmedizin Im Ruhestand seit 2016

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