Feuermann Max

Max Israel Feuermann

*13.11.1911 in Berlin; ✡14.2.1977 in Avon Hartford

Staatsangehörigkeit deutsch

Religion jüdisch

Vater Simon Feuermann *25.7.1882 in Kolomea Galizien; ✡April 1969 New York

Mutter ; ✡ vor 1939

Geschwister –

Beruf Medizinstudent; Landarbeiter

Adressen Berlin; Gut Winkel, Spreenhagen;

Heirat 1939 (10-12) in Hemel Hempstead, Hertfordshire mit Eva Hausen *19.7.1913 in Berlin; ✡ 31.12.1999 New York

Kinder ?

Weiterer Lebensweg

Gut Winkel

15.4.1936 Eva Hausen zur Hachschara in Gut Winkel, Spreenhagen

2.8.1936 Max Feuermann zur Hachschara in Gut Winkel

Gut Winkel bestand als Lehrgut Schocken ab 1933 in Trägerschaft der zionistischen Jugendbünde; Lagerleiter war Martin Gerson vom Januar 1933 bis zwangsweisen Aufgabe von Gut Winkel am 19. Juni 1941; Hauswirtschaftsleiterin war seine Frau Bertel.

30.6.1936 Eva Hausen und Max Feuermann auf der Belegschaftsliste des Gut Winkel;

1938 wird die Zahl der Belegplätze mit 120 angegeben

10.11.1938 keine Verhaftungen im Novemberpogrom auf Gut Winkel

Minderheiten-Volkszählung

17.5.1939 Max Feuermann und sein Vater Simon (Witwer) in Berlin, Oranienburger Straße 26

17.5.1939 Moses und Hedwig Hausen in Berlin An der Spandauer Brücke 6

Britischer Census

1939 Eva Hausen nach England

18.7.1939 Max Feuermann nach England

29.9.1939 Max Feuermann, Medizinstudent, im Kitchener Camp, Richborough

1940 Vater Simon Feuermann nach Rio de Janeiro

Auschwitz

19.2.1943 Moses und Hedwig Hausen auf dem 29. Osttransport von Berlin nach Auschwitz

Nachkriegszeit

7.-15.4.1948 Eva und Max Feuermann auf der SS BATORY von Southampton nach New York

22.6.1953 Ankunft von Vater Simon Feuermann in New York

Gedenken

16.4.1999 Pages of Testimony für Hedwig Hausen von Neffe Abel Ehrlich bei Yad Vashem

Quellen

https://apps.bundesarchiv.de/gedenkbuch/de1067822

https://apps.bundesarchiv.de/gedenkbuch/de1067986

https://collections.arolsen-archives.org/de/document/127212260

https://collections.arolsen-archives.org/de/document/11235012

https://victims.auschwitz.org/victims

Staatsarchiv Israel, Israel, Einwanderungslisten

Deutsche Minderheiten-Volkszählung 1939

https://www.mappingthelives.org

Genealogie Webseite My Heritage

http://luckauer-juden.de/hachschara.html

https://collections.yadvashem.org/en/documents/3655863

https://yvng.yadvashem.org/index.html?language=de

Peter W. Lande,  Jewish „Training“ Centers in Germany, Manuskript von 1978 im Bestand des Centers for Jewish History

https://digipres.cjh.org/delivery/DeliveryManagerServlet?dps_pid=FL4311316

Veröffentlicht von Franz-Josef Wittstamm

Geboren 31. Mai 1951 in Recklinghausen Gymnasium Petrinum 1961 bis Abitur1970 Studium der Humanmedizin in Bochum Approbation 1981 Promotion1982 Facharzt für Innere Medizin, Kardiologie, Intensivmedizin Im Ruhestand seit 2016

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