
*31.8.1921 in Breslau; ✡ 8.9.1975 in Be’er Tuvia
Staatsangehörigkeit deutsch
Religion jüdisch
Vater unbekannt
Mutter unbekannt
Geschwister ?
Beruf Landarbeiter
Adressen Breslau; Beuthen ; Gut Winkel, Spreenhagen;
Heirat ?
Kinder ?
Weiterer Lebensweg
Beuthen
Vermutlich zuvor im Beth Chaluz in Beuthen
Gut Winkel

Frühjahr 1937 Stefan Freund einbestellt zur Hachschara ins Gut Winkel, Spreenhagen
Gut Winkel bestand als Lehrgut Schocken ab 1933 in Trägerschaft der zionistischen Jugendbünde; Lagerleiter war Martin Gerson vom Januar 1933 bis zwangsweisen Aufgabe von Gut Winkel am 19. Juni 1941; Hauswirtschaftsleiterin war seine Frau Bertel. 1938 wird die Zahl der Belegplätze mit 120 angegeben
31.3.1937 auf der Liste der neu ins Gut Winkel aufgenommenen Angestellten
10.11.1938 keine Verhaftungen im Novemberpogrom auf Gut Winkel
30.6.1938 auf der Belegschaftsliste des Gut Winkel;
Alija

26.4.1937 Passausstellung in Beuthen
27.3.1938 Einreise von Stefan Freund in Haifa mit einem Studentenzertifikat der Kategorie B(III)
Nachkriegszeit
12.5.1947 Einbürgerung in Palästina
Gedenken –
Quellen
Ilana Michaeli und Irmgard Klönne (Hrsg.) Gut Winkel, die schützende Insel: Hachschara 1933-1941 Mitarbeit von Ilka von Cossart, Katharina Hoba und Ulrike Pilarczyk; LIT Verlag; 2007
https://victims.auschwitz.org/victims
Staatsarchiv Israel, Israel, Einwanderungslisten
Deutsche Minderheiten-Volkszählung 1939
https://www.mappingthelives.org
Genealogie Webseite My Heritage
http://luckauer-juden.de/hachschara.html
Peter W. Lande, Jewish „Training“ Centers in Germany, Manuskript von 1978 im Bestand des Centers for Jewish History