Wolff Bernard

Bernard Bernt Leopold Wolff

*24.1.1930 in Aurich; + Ghetto Izbica

Vater Wilhelm Moses Wolff *20.1.1898 in Aurich; 1938 Sachsenhausen; + 5.5.1940 in Berlin

Mutter Erna Wolff Wallheimer  *23.3.1896, Tod 1942 im Ghetto Izbica

Geschwister

Meinhard Wilhelm Wolff *14.10.1924; +14.4.1924 in Aurich

Rosa Wolff *29.1.1926 in Aurich; 1940 nach Oberhausen; 22.4.1942 D’dorf- Ghetto Izbica

Erika Wolff *22.8.1933 in Aurich; + im Ghetto Izbica

Adressen Aurich, Marktstraße 25; Recklinghausen, Bismarckstraße 3; Köln; Oberhausen, Ellenbogenstr.10

Weiterer Lebensweg

1933 Umzug in die Marktstraße 25

10.11.1938 Vater Wilhelm verhaftet, in der „Bullenhalle“ interniert, dann Polizeigefängnis Aurich, „Schutzhaft“ in Sachsenhausen

15.12.1938 Vater aus Sachsenhausen entlassen

17.5.1939 mit den Eltern und Schwestern Rosa und Erika in Aurich bei Deutsche Minderheiten-Volkszählung

16.6.1939 Umzug in Wallstraße 24

Februar 1940 Anordnung der Ausweisung aller Juden aus den küstennahen Regionen bis zum 1. April 1940, die meisten aus Aurich gehen nach Hannover und Berlin.

19.2.1940 Erika und Bernd mit Cousins Horst und Vera Wallheimer ins Israelitische Kinderheim Köln, Lützowstraße; Schwester Rosa angestellt im jüdischen Altenheim in der Klaas-Tholen-Straße in Emden

1.4.1940 Beide Eltern nach Berlin, Rosenstraße 2-4, Wohlfahrtsamt der jüdischen Gemeinde Berlin

5.5.1940 Tod des Vaters in Berlin

Sommer 1940 mit der Mutter und Schwester Erika sowie Tante Betty und Onkel Abraham Wolffs in Recklinghausen, bei Tante Fanny Hirschberg, Bismarkstr. 3

24.8.1940 erneut kurzfristige Unterbringung von Bernard und Erika im Israelitischen Kinderheim Köln, Lützowstraße

1940 in Oberhausen mit den Schwestern und der Mutter

21.4.1942 Verbringung zum Sammelpunkt in Oberhausen

22.4.1942 Deportation von Düsseldorf Derendorf ins Ghetto Izbica

Gestapo-Transportliste 22.4.1942

22.4.1942 Deportation Düsseldorfdorf-> Ghetto Izbica

Gedenken

5.12.2015 Stolpersteine in Aurich, Marktstraße 25 für Erna, Wilhelm, Rosa, Bernard, Erika Wolff

Quellen

https://www.recklinghausen.de/Inhalte/Startseite/Ruhrfestspiele_Kultur/Gedenkbuch/_Opferbuch_selfdb.asp?form=detail&db=545&id=700

Liste der Stolpersteine Aurich Stand 25.8.2022

https://stolpersteineaurich.wordpress.com/2010/03/09/erna-wolff-geb-wallheimer/

Georg Möllers / Jürgen Pohl: Abgemeldet nach „unbekannt“ 1942, Die Deportation der Juden aus dem Vest Recklinghausen nach Riga, hrsg. von der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Recklinghausen, Klartext Verlag, Essen 2013, S. 18
Jüdische Einwohner Recklinghausens, Sta Re III 6519, 6520

Bundesarchiv Koblenz. Gedenkbuch-Opfer der Verfolgung unter der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft 1933 –1945.

https://www.bundesarchiv.de/gedenkbuch/de993402

International Tracing Service, Bad Arolsen Referenz Code 12410006

Yad Vashem Central Database for Shoah Victims‘ Names

https://www.statistik-des-holocaust.de/OT420422-50.jpg

https://museenkoeln.de/ns-dokumentationszentrum/default.aspx?sfrom=1214&s=2460&id=12301&buchstabe=W

Veröffentlicht von Franz-Josef Wittstamm

Geboren 31. Mai 1951 in Recklinghausen Gymnasium Petrinum 1961 bis Abitur1970 Studium der Humanmedizin in Bochum Approbation 1981 Promotion1982 Facharzt für Innere Medizin, Kardiologie, Intensivmedizin Im Ruhestand seit 2016

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