Sternlicht Rosa

Rosa Sternlicht geb. Kratzer

* 4.12.1923 in Dortmund

Vater unbekannt

Mutter ? Szprinca Kratzer *10.10.1890 in Nowy Smigrod; Dortmund-Sölde; 1938 nach Zbaszyn

Großeltern ?

Leopold Kratzer *21.11.1862; in Dortmund bei Volkszählung Mai 1939 mit

Mathilde Kratzer- Rosenthal *15.6.1858 in Sölde; +9.9.1942 in Theresienstadt

Beruf Schülerin, Hachschara-Landbau

Adressen Elden, Arnheim, Voorhuis, Drielschedijk 1; Loosdrecht; Palästina; New York

Heirat in Westerbork Gerhard Sternlicht *16.7.1924 in Berlin

Kinder

Weiterer Lebensweg

25.1.1939 Flucht nach Nijmegen, Niederlande

Interniert in der ehem. Quarantäne-Station in Heijplaat

20.3. 1939 Huize Ockenburgh Monsterse Weg 4-6 Loosduinen

24.10. 1939 Jugend Alija „Het Paviljoen Loosdrechtsche Rade“ in Loosdrecht

28.7.1941 in Elden, Jugend Alija Haus „Huize Voorburg“ in Elden; Hachschara

4.10.1942 36 von 40 Jugendlichen aus dem „Huize Voorburg“ nach Westerbork deportiert

Brief aus Westerbork 25.10.1943

25.10.1943 Rosa Kratzer erhält das ersehnte Palästina-Zertifikat

Heirat mit Gerd Sternlicht in Westerbork

11.1.1944 nach Bergen-Belsen als Austauschjuden mit Palästina Zertifikat

10.4.1945 Evakuation der Austauschjuden aus Bergen-Belsen mit dem Ziel Theresienstadt

23.4.1945 zweiwöchige Irrfahrt endet an der gesprengten Elsterbrücke, Ankunft Tröbitz

Befreiung durch die Rote Armee, General Tschukow

Fleckfiebererkrankung

Werden von Dr. Josef Melkmann betreut wie ja auch die Kinder Georg und Ursula Levy

Von Tröbitz nach Leipzig gegangen zu den Amerikanern

Amerikanische Militärbasis in Leipzig

Weiter nach Brüssel und dann Maastricht

In Maastricht von den niederländischen Behörden erneut interniert

Nach Entlassung; weiter nach Loosdrecht

Emigration nach Palästina

15.8.-1.9.1954 Gerd und Rosa von Haifa mit „SS Jerusalem“ nach New York

https://www.infocenters.co.il/gfh/notebook_ext.asp?book=57956&lang=eng&site=gfh

24.8.1986 Interview durch Miriam Pinkhof auf Audiokassette in Niederländisch, Englisch, Deutsch und Hebräisch in New York City

Quellen

https://yvng.yadvashem.org/nameDetails.html?language=en&itemId=6765867&ind=1

Card index of Relico, the Relief Committee of the World Jewish Congress (WJC) in Geneva: Jews who were inmates of Bergen-Belsen, 1945

https://www.joodsmonument.nl/nl/page/70056/huize-voorburg

https://www.infocenters.co.il/gfh/notebook_ext.asp?book=57956&lang=eng&site=gfh

Passenger and Crew Lists of Vessels Arriving at New York, New York, 1897-1957 (National Archives Microfilm Publication T715, roll 8500); Records of the Immigration and Naturalization Service, Record Group 85

Veröffentlicht von Franz-Josef Wittstamm

Geboren 31. Mai 1951 in Recklinghausen Gymnasium Petrinum 1961 bis Abitur1970 Studium der Humanmedizin in Bochum Approbation 1981 Promotion1982 Facharzt für Innere Medizin, Kardiologie, Intensivmedizin Im Ruhestand seit 2016

Schreiben Sie einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.