Samson Bertha

Bertha Samson

* 14.7.1894 in Bochum

Staatsangehörigkeit deutsch

Vater Hermann Hartog Ruben Samson *25.12.1857 in Aurich; oo25.9.1891; +20.1.1940 in Bochum

Mutter Helene Scheuer*29.3.1861 in Mainz

Geschwister

Albert *11.7.1891 in Barop

Beruf a

Adressen Kortumstraße 60

Heirat ledig

Kinder keine

Weiterer Lebensweg

Vater Hermann bereits 1891 als Kaufmann in Bochum

1935 Klaus Samson: musste die Goethe-Oberrealschule verlassen

1938 Novemberpogrom Vater Hermann nicht in Schutzhaft genommen

1939 Stadt Bochum kauft von Samson/Adler das Grundstück Bongardstraße 18

17.5.1939 in Bochum mit Vater Hermann bei Minderheiten-Volkszählung

Oktober 1939 in Bochum Friedhofstraße 7a

20.1.1940 Vater Hermann stirbt in Bochum

Dezember 1941 Ankündigung der „Umsiedlung in den Osten“

24.1.1942 Bochumer Hauptbahnhof, weiter nach Dortmund, Saal der Gaststätte Zur Börse Nähe HBF
27.1.1942 Transport Dortmund nach Skirotawa; Riga, Ghetto

1.2.1942 Ankunft Skirotawa, Fußmarsch ins Ghetto

15.3.1942 2. Dünamünde Aktion im Ghetto Riga;

Juli-2. November 1943 schrittweise Auflösung des Ghettos Einrichtung des Konzentrationslagers Riga-Kaiserwald und verschiedener Betriebslager mit lokaler Kasernierung

Sommer 1944 Auflösung des KL Kaiserwald, Riga

Juli – September 1944 Transporte der Arbeitsfähigen aus Riga per Schiff nach Stutthof

22.2.1947 Siegfried Vollmann antwortet auf AJDC- Suchanfrage des Alfred Nathan Stiefel

Quellen

Deutsche Minderheiten-Volkszählung 1939

Hubert Schneider, Die Entjudung des Wohnraums: Judenhäuser in Bochum; Münster, 2010

Gedenkbuch der Opfer der Shoa aus Bochum und Wattenscheid, 2000

https://www.bundesarchiv.de/gedenkbuch/de958166

https://www.statistik-des-holocaust.de/list_ger_wfn_420127.html

Hessisches Personenstandsregister, 1849-1931; StA Frankfurt Heiraten Nr. 1353 aus 1891

https://collections.arolsen-archives.org/archive/106816032/?p=1&s=Samson%20Berta&doc_id=106816038

Wolfgang Scheffler, Diana Schulle, Buch der Erinnerung, Die ins Baltikum deportierten Juden 2011

Gertrude Schneider, Reise in den Tod, Deutsche Juden in Riga 1941-1944, Laumann-Verlag, 2008

Hilde Sherman: Zwischen Tag und Dunkel. Mädchenjahre im Ghetto, Frankfurt/M.-Berlin-Wien, 1984

Veröffentlicht von Franz-Josef Wittstamm

Geboren 31. Mai 1951 in Recklinghausen Gymnasium Petrinum 1961 bis Abitur1970 Studium der Humanmedizin in Bochum Approbation 1981 Promotion1982 Facharzt für Innere Medizin, Kardiologie, Intensivmedizin Im Ruhestand seit 2016

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