Bock Rosa

Rosa Bock geb. Sternberg

*19.11.1887 in Herborn; Riga; +5.11.1943 in Auschwitz

Staatsangehörigkeit deutsch

Vater Baer Sternberg

Mutter Sette Grünbaum

Geschwister

Abraham Bock *11.2.1883 in Siegburg; +11.9.1915 in Mariampol 1./2. Landsturm-

Infanterie-Bataillon Wahn (VIII. 34.) verstorben im Kriegslazarett infolge Krankheit

Sohn Albert Bock *20.11.1915 in Siegburg; Emigration Argentinien mit Onkel und Tante

Ferdinand Sternberg *21.12.1885 in Herborn/Hessen; Ella Kaufmann *4.5.1887;  +30.3.1942 in Riga

Weitere Geschwister Sternberg

Julius lebte nach 1945 in Den Haag

Berthold, Louis, Jeanette emigrieren nach Argentinien mit Neffen Albert Bock

Beruf Kaufmann, Geschäftsführer des Manufakturwarengeschäfts der Ehefrau

Adressen Herborn; Siegburg; Bochum, Kortumstrasse 112

Heirat Abraham Bock *11.2.1883 in Siegburg; +11.9.1915 in Mariampol 1./2. Landsturm-

Infanterie-Bataillon Wahn (VIII. 34.) verstorben im Kriegslazarett infolge Krankheit

Sohn Albert Bock *20.11.1915 in Siegburg; Emigration Argentinien

Weiterer Lebensweg

11.9.1915 Abraham Bock in Mariampol 1./2. Landsturm-Infanterie-Bataillon Wahn (VIII. 34.) verstorben im Kriegslazarett infolge Krankheit

17.5.1939 bei Minderheiten-Volkszählung

1939 Zwangsversteigerung des Wohn- und Geschäftshauses des Bruders Kortumstraße 112

Die Geschwister Berthold, Louis, Jeanette emigrieren nach Argentinien

August 1939 Tochter Ilse mit Kindertransport nach England

16.4.1941 Rosa Bock geb. Sternberg zum Bruder nach Bochum

Dezember 1941 Ankündigung der „Umsiedlung in den Osten“

24.1.1942 Bochumer Hauptbahnhof, weiter nach Dortmund, Viehhof
27.1.1942 Transport Dortmund ->Skirotawa; mit Bruder Ferdinand sowie den Schwägerinnen Ella Sternberg und Dora Kaufmann

1.2.1942 Ankunft Skirotawa, Fußmarsch ins Ghetto

15.3.1942 2. Dünamünde Aktion im Ghetto Riga;

29.3.1942  Bruder Ferdinand von Dr. med. Heinrich Herzberg bei der 3. der „Aktion Dünamünde“ mit Nathan Michel aus Recklinghausen und Anne Wolff  als Begleit-Sanitäter zugeteilt
30.3.1942 Tod von Bruder Ferdinand in Riga Bikernieki bei der 3. Aktion Dünamünde

Bericht Werner Rübsteck:

2.11.1943 Ella Sternberg, Rosa Bock und Dora Kaufmann bei Auflösung des Ghettos selektioniert

5.12.1943 Tod in Auschwitz

Gedenken

22.11.2006 Stolpersteine für Ferdinand und Ella Sternberg in Bochum, Kortumstraße 112

Pages of Testimony in Yad Vashem für Ferdinand, Ella, Johanna Sternberg

Quellen

Deutsche Minderheiten-Volkszählung 1939

Hubert Schneider, Die Entjudung des Wohnraums: Judenhäuser in Bochum; Münster, 2010

Gedenkbuch der Opfer der Shoa aus Bochum und Wattenscheid, 2000

https://www.bochum.de/C125830C0042AB74/vwContentByKey/W287J9MR157BOLDDE/$FILE/042_043_Sternberg_Ferdinand_und_Ella.pdf

https://www.statistik-des-holocaust.de/list_ger_wfn_420127.html

https://www.bundesarchiv.de/gedenkbuch/de975860

https://www.bundesarchiv.de/gedenkbuch/de975826

https://www.bundesarchiv.de/gedenkbuch/de845851

http://www.denkmalprojekt.org/verlustlisten/rjf_orte_s_wk1.htm

Preußische Verlustlisten vom 27.10.1915, Seite 9649

Die jüdischen Gefallenen des deutschen Heeres, der deutschen Marine und der deutschen Schutztruppen, 1914-1918: ein Gedenkbuch, Reichsbund jüd. Frontsoldaten, Verlag Der Schild, 1932

https://yvng.yadvashem.org/nameDetails.html?language=en&itemId=12784794&ind=1

Wolfgang Scheffler, Diana Schulle, Buch der Erinnerung, Die ins Baltikum deportierten Juden 2011

Gertrude Schneider, Reise in den Tod, Deutsche Juden in Riga 1941-1944, Laumann-Verlag, 2008

Hilde Sherman: Zwischen Tag und Dunkel. Mädchenjahre im Ghetto, Frankfurt/M.-Berlin-Wien, 1984

Anita Kugler, Scherwitz – Der Jüdische SS-Offizier, 2017

Veröffentlicht von Franz-Josef Wittstamm

Geboren 31. Mai 1951 in Recklinghausen Gymnasium Petrinum 1961 bis Abitur1970 Studium der Humanmedizin in Bochum Approbation 1981 Promotion1982 Facharzt für Innere Medizin, Kardiologie, Intensivmedizin Im Ruhestand seit 2016

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