Henlein Julie

Henlein Julie geb. Cahn

*8.7.1876 in Bochum; + ca 1942 in Riga

Staatsangehörigkeit deutsch

Vater Leopold Cahn *10.1.1853 in Bottrop; +17.10.1941 Berlin Lichterfelde

Mutter Jeanette Blumenthal *26.3.1847 in Berleburg; + 1894 Bochum, jüd. Friedhof Wiemelhausen

Geschwister

Alex Cahn *14.2.1878 in Bochum

Pauline Cahn *19.2.1881 in Bochum; oo Zimmermann; Castroper Straße 280; 27.1.1942 nach Riga

Alfred Cahn (unsicher)*17.12.1881 in Oberhausen; oo Gertrud Grünebaum

Hedwig Cahn *1.1.1884 in Bochum; oo Goldschmidt

Max Cahn*22.9.1885 in Bochum; Saarbrücken; +7.9.1970, jüd. Friedhof Wiemelhausen

Beruf

Adressen Bochum

Heirat Adolf Henlein *28.3.1867 in Büdingen

Kinder

Weiterer Lebensweg

17.5.1939 in Gelsenkirchen mit Ehemann Adolf bei Minderheiten-Volkszählung

Dezember 1941 Ankündigung der „Umsiedlung in den Osten“

24.1.1942 Sammellager Wildenbruchhalle, Gelsenkirchen
27.1.1942 Transport über Dortmund nach Skirotawa; Riga, Ghetto

1.2.1942 Ankunft Skirotawa, Fußmarsch ins Ghetto

15.3.1942 2. Dünamünde Aktion im Ghetto Riga;

Juli-2. November 1943 schrittweise Auflösung des Ghettos Einrichtung des Konzentrationslagers Riga-Kaiserwald und verschiedener Betriebslager mit lokaler Kasernierung

Sommer 1944 Auflösung des KL Kaiserwald, Riga

Todesort und Zeitpunkt unbekannt ( Dünamünde-Aktion März 1942?)

Gedenken

Gedenkinschrift für die 1938 -1944 „gewaltsam verstorbenen Angehörigen“ auf dem Grabstein der Mutter Jeanette jüd. Friedhof Wiemelhausen, von Bruder Max Cahn *22.9.1885 in Bochum, +7.9.1970, beigesetzt auf dem jüd. Friedhof Wiemelhausen

Quellen

Deutsche Minderheiten-Volkszählung 1939

https://www.bundesarchiv.de/gedenkbuch/de859311

https://www.bundesarchiv.de/gedenkbuch/de859301

Hubert Schneider, Die Entjudung des Wohnraums: Judenhäuser in Bochum; Münster, 2010

Gedenkbuch der Opfer der Shoa aus Bochum und Wattenscheid, 2000

https://www.statistik-des-holocaust.de/list_ger_wfn_420127.html

Wolfgang Scheffler, Diana Schulle, Buch der Erinnerung, Die ins Baltikum deportierten Juden 2011

Gertrude Schneider, Reise in den Tod, Deutsche Juden in Riga 1941-1944, Laumann-Verlag, 2008

Veröffentlicht von Franz-Josef Wittstamm

Geboren 31. Mai 1951 in Recklinghausen Gymnasium Petrinum 1961 bis Abitur1970 Studium der Humanmedizin in Bochum Approbation 1981 Promotion1982 Facharzt für Innere Medizin, Kardiologie, Intensivmedizin Im Ruhestand seit 2016

Schreiben Sie einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.