Weinberg Helene

Weinberg Helene geb. Samson

*2.7.1887 in Herbern; Tod in Riga nach Juli 1943

Staatsangehörigkeit deutsch

Vater Joel Samson *1846; +1912

Mutter Clara Spier *1854; +1927

Geschwister –

Beruf Hausfrau

Adressen Herbern; Bork, Dorf Nr. 39, Altenbork Nr. 130, Kreis Lüdinghausen

Heirat Hermann Weinberg * 1882; +10.4.1931 in Bork

Schwager  

Gustav Weinberg *25.8.1880 in Bork; oo Rosa Ruthenberg; +25.9.1942 in Theresienstadt

Albert Weinberg *17.7.1886 in Bork; + in Riga

Kinder

Weiterer Lebensweg

10.4.1931 Tod des Ehemannes

Umzug zu den Schwägern Gustav und Albert Weinberg nach Altenbork Nr.130

17.5.1939 mit Schwager Albert in Bork, Lüdinghausen bei Minderheiten-Volkszählung

November 1941 Ankündigung der „Umsiedlung in den Osten“

10.-13.1.1942 Sammellager Gertrudenhof Münster

13.12.1941 Transport über Osnabrück, Bielefeld nach Skirotawa; Riga

15.12.1941 Mitternacht Ankunft Skirotawa

16.12.1941 Fußmarsch ins Ghetto Riga

30.3.1942 2. Dünamünde-Aktion im Ghetto Riga;

Juli-2. November 1943 schrittweise Auflösung des Ghettos Einrichtung des Konzentrationslagers Riga-Kaiserwald und verschiedener Betriebslager mit lokaler Kasernierung

16.7.1943 Antreten von 108 Frauen auf dem Blechplatz wegen Umstrukturierung der Arbeitskommandos

2.11.1943 Große Selektion bei Auflösung des Ghetto

Tod in Riga oder Auschwitz, vermutlich nach der Selektion vom 2.11.1943

Gedenken

10.9.2007 Stolpersteine für Helene, Gustav und Albert Weinberg in Selm, Bahnhofstraße 37

Quellen

Deutsche Minderheiten-Volkszählung 1939

https://www.bundesarchiv.de/gedenkbuch/de987906

https://objekte.jmberlin.de/object/jmb-obj-116602/Namenliste+von+Frauen+im+Rigaer+Ghetto?se=Suche&qps=q%3DGhetto%2BRiga

https://yvng.yadvashem.org/nameDetails.html?language=en&itemId=11652246&ind=1

https://www.statistik-des-holocaust.de/OT411213-Muenster13.jpg

https://www.statistik-des-holocaust.de/list_ger_wfn_420127.html

Wolfgang Scheffler, Diana Schulle, Buch der Erinnerung, Die ins Baltikum deportierten Juden 2011

Gertrude Schneider, Reise in den Tod, Deutsche Juden in Riga 1941-1944, Laumann-Verlag, 2008

Hilde Sherman: Zwischen Tag und Dunkel. Mädchenjahre im Ghetto, Frankfurt/M.-Berlin-Wien, 1984

Veröffentlicht von Franz-Josef Wittstamm

Geboren 31. Mai 1951 in Recklinghausen Gymnasium Petrinum 1961 bis Abitur1970 Studium der Humanmedizin in Bochum Approbation 1981 Promotion1982 Facharzt für Innere Medizin, Kardiologie, Intensivmedizin Im Ruhestand seit 2016

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