Daniel Leopold

Leopold Daniel

*10.3.1887 in Kruft; ✡ nach dem 3.5.1942, Ort und Datum des Todes unbekannt

Staatsangehörigkeit deutsch

Vater Adolf Daniel

Mutter Eva Kahn

Geschwister

Beruf –

Adressen Bochum, Trankgasse 4, Ehrenfeldstraße 29, Dibergstraße 4, Wilhelmstraße 16;

Heirat Sophie Kahn *15.6.1882 in Mayen; ✡ nach dem 3.5.1942,

Kinder

Adolf Daniel *24.2.1911 in Düsseldorf; oo Elfried Anna Streck *8.10.1912

Weiterer Lebensweg

Volksschule

3 ½ Jahre Ausbildung zum Kunst- und Bauschlosser in Düsseldorf

Arbeitet als Schlosser bei Winscheid und Wendel

1914 als Soldat zur Front

1915 zum Bochumer Verein abkommandiert

1938 vom Bochumer Verein entlassen

Einige Wochen bei Fa. Anton Vogel, Bochum Linden

1.1.1939 Zwangsarbeit im Arbeitslager Dumte, Regulierung der Steinfurter Aa

17.5.1939 in Bochum mit Ehefrau aber auch in Dumte erfasst bei Minderheiten-Volkszählung

24.5.1937 Ankunft in Haifa Sohn Adolf Daniel mit Ehefrau auf der SS Jerusalem

21.7.1939 Sohn Adolf und Ehefrau ausgebürgert.

1939 Zwangsumzug ins Judenhaus Dibergstraße 4

Anfang 1942 Zwangsumzug in die Jüdische Schule Wilhelmstraße 16

28.4.1942 Deportation in die Turnhalle des Sportvereins „Eintracht“ in Dortmund

30.4.1942 Deportation mit 791 Juden vom Sammellager zum Dortmunder Südbahnhof am Heiligen Weg deportiert nach Zamosc

3.5.1942 Ankunft in Zamosc

Tod nach dem 3.5.1942, Ort und Datum des Todes unbekannt

Gedenken

Stolperstein

Page of Testimony von Josef Kohn (Neffe) für Leopold und Eva Daniel

Quellen

Deutsche Minderheiten-Volkszählung 1939

Israel, Einwanderungslisten 1937

https://www.bundesarchiv.de/gedenkbuch/de850434

https://www.bundesarchiv.de/gedenkbuch/de850529

Ralf Piorr / Peter Witte (Hg.) Ohne Rückkehr. Die Deportation der Juden aus dem Regierungsbezirk Arnsberg nach Zamość im April 1942; Klartext, Essen 2012

Hubert Schneider, Die Entjudung des Wohnraums: Judenhäuser in Bochum; Münster, 2010

Gedenkbuch der Opfer der Shoa aus Bochum und Wattenscheid, 2000

Manfred Keller, Spuren im Stein, ein Bochumer Friedhof als Spiegel jüdischer Geschichte, 1997

Veröffentlicht von Franz-Josef Wittstamm

Geboren 31. Mai 1951 in Recklinghausen Gymnasium Petrinum 1961 bis Abitur1970 Studium der Humanmedizin in Bochum Approbation 1981 Promotion1982 Facharzt für Innere Medizin, Kardiologie, Intensivmedizin Im Ruhestand seit 2016

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