Zuntz Walter

Walter Max Meir Zuntz

*5.2.1919 in Hamburg; ✡22.1.2005 in Sde. Eliyahu;

Staatsangehörigkeit deutsch

Vater Dr. Hugo Naftali Zuntz *6.2.1889 in Treysa; ✡7.10.1967 in Rio de Janeiro

Mutter Mathilde Miriam Strauss *7.9.1891 in Gießen; ✡23.2.1961

Geschwister

Günther Mordechai Zuntz *31.3.1914 in Hamburg; ✡ 29.1.1996 in Elkana Israel; oo Eva Bodenheimer (*27.6.1914 in Darmstadt; ✡4.7.2013 in Elkana)

Hanna Zuntz *13.9.1915 in Hamburg; ✡29.5.2007; oo Uri Charag

Leopold Lothar Jehuda Zuntz *1.7.1917 in Hamburg; ✡5.3.2007; oo 1.3.1940 Edith Jacobowitz

Beruf landwirtschaftlicher Praktikant

Adressen Hamburg; Rathenow; Hattenhof; Mannheim; Sde Elijahu

Heirat Leni Hoffmann *26.4.1923 in Norderney

Weiterer Lebensweg

Vater ist Zahnarzt in Hamburg

Ostern 1925-1929 Volksschule

April 1929 -1935 Talmud Tora Schule in Hamburg; Abschluß: Oberschulreife

März 1930 Eintritt von Walter Zuntz in den Bachad Ortsgruppe Hamburg

15.5.1935-1.10.1936 Walter Zuntz zur Hachschara in die „Plantage Steckelsdorf Ausbau“

1935 Eintritt in die Bachad-Gruppe in Steckelsdorf, „Kibbuz Arie“

27.12.1936 Entlassungszeugnis von Werner Hoffbauer, Betriebsleiter in Steckelsdorf

Die Brüder Walter, Leopold und Günther jüdische Umschulungslager Gehringshof

Leopold Zuntz mit Bruder Günther ca 1934/35 zur Hachschara in das jüdische Umschulungslager Gehringshof in Hattenhof bei Fulda; Träger ist der Bachad, 1928 gegründete Jugendorganisation des orthodox-jüdischen Misrachi; das hebräische Akronym בָּחָ״ד BaChaD steht für Brit Chaluzim Datiim, deutsch ‚Bund religiöser Pioniere‘;  Träger zuletzt die Reichsvereinigung der Juden in Deutschland RVJD.

4.11.1936-25.10.1937 Walter Zuntz zur Hachschara in das jüdische Umschulungslager Gehringshof; arbeitet im Kuhstall

25.10.1937 Umzug von Walter nach Mannheim

Einreisen und Einbürgerungen der Familie in Palästina

6.1.1936 Einreise von Günther Zuntz in Haifa mit Arbeiterzertifikat Kategorie C /L

7.9.1936 Einreise von Leopold Zuntz in Haifa mit Arbeiterzertifikat Kategorie C /L

4.7.1937 Passausstellung für Ruth Jacobowitz in Hattenhof

28.2.1938 Einreise von Walter Zuntz mit Edith Jacobowitz in Haifa

29.9.1938 Einreise der Eltern in Haifa

10.10.1940 Einbürgerung von Leopold und Edith Zuntz in Palästina

11.12.1940 Einbürgerung der Eltern in Palästina

6.7.1941 Einbürgerung von Walter Zuntz in Palästina

12.9.1941 Einbürgerung von Günther und Eva Zuntz in Palästina

Gedenken

Beisetzung auf demSde Eliyahu Cemetery, Tel Te’Omim

Quellen

Peter W. Lande,  Jewish „Training“ Centers in Germany, Manuskript von 1978 im Bestand des Centers for Jewish History

https://collections.yadvashem.org/en/documents/9809038

http://www.fuldawiki.de/fd/index.php?title=Gehringshof

https://collections.arolsen-archives.org/de/document/78790374

Arolsen Archives, Arolsen Signatur DE ITS 2.1.1.1 HE 016 JÜD 7 ZM

https://yvng.yadvashem.org/ad

https://www.bundesarchiv.de/gedenkbuch/

Staatsarchiv Israel, Einwanderungslisten

Mandat zur Einbürgerung in Palästina, 1937-1947

https://digipres.cjh.org/delivery/DeliveryManagerServlet?dps_pid=FL4311316

BILDER & DOKUMENTE – הכשרות החלוץ בגרמניה – דור המשך (hachshara-dor-hemshech.com)

https://hachschara.juedische-geschichte-online.net/ort/13.pdf

Veröffentlicht von Franz-Josef Wittstamm

Geboren 31. Mai 1951 in Recklinghausen Gymnasium Petrinum 1961 bis Abitur1970 Studium der Humanmedizin in Bochum Approbation 1981 Promotion1982 Facharzt für Innere Medizin, Kardiologie, Intensivmedizin Im Ruhestand seit 2016

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