Zeldnitzky Zwi

Zvi Zeldnitzky

*25.10.1905 in Polen; ✡ 13.3.1990 in Netzer Sereni

Staatsangehörigkeit

Religion jüdisch

Vater Mordechai Zeldnitzki; ✡ vor 1920

Mutter Cipa Zeldnitzki; ✡ vor 1945 in der Shoa

Geschwister Zeldnitzki

Ein Bruder, zwei Schwestern; ✡ vor 1945 in der Shoa

Beruf Schuster

Adressen

Heirat

1. Ehe, Frau mit Kindern ; ✡ vor 1945 in der Shoa

2. Ehe Bronia *8.12.1916 in Rumänien; Eltern Lipa und Rosel;  ✡3.2.2002 in Israel

Kinder –

Weiterer Lebensweg

Tod des Vaters ca 1918

Durch den Ausfall des Ernährers der Familie, musste er mit seinem Bruder und seinen Schwestern arbeiten gehen.

1.9.1939 Überfall der Wehrmacht auf Polen

6.9.1939 Besetzung von Krakau

1940 Flucht in die Sowjetunion

Seine erste Frau, seine Kinder und seine Familie kamen im Holocaust ums Leben.

Er geht eine zweite Ehe ein, mit Bronia

1946 Rückkehr nach Polen

14.5.1948 Unabhängigkeits-Proklamation durch David Ben Gurion, Staatsgründung Israel und Beginn des Unabhängigkeitskriegs

1949 Auswanderung mit der zweiten Familie nach Palästina

1951 Nach Spaltung des Kibbuzverbandes, Zuzug einer Siedlergruppe aus Giv’at Brenner, u.a. Ada Sereni, der Witwe des Givat-Gründers Enzo Sereni

Juni 1955 amtliche Anerkennung des Namens „Netzer Sereni“

Gedenken –

Dank

Die Biografie beruht auf den posthumen Angaben von Naomi Katz, Netzer Sereni. Die Erstellung dieser Biografie wurde möglich durch die von Ari Lipinski zur Verfügung gestellte deutsche Übersetzung des Buches „Zeugnisse aus dem Tal der Todesfinsternis, Veteranen des Kibbuz Netzer-Sereni erzählen“. Das vom Oranit-Verlag im Jahre 1998 veröffentlichte Buch (open source) ist bisher nur auf Hebräisch/Iwrit publiziert.

Mein besonderer Dank gilt

Ari Lipinski, MBA, Buchautor (https://arilipinski.de/ari-blog ), ehemaligesMitglied im Kibbuz Netzer Sereni, Leiter der Möbelfabrik des Kibbuz und heute Vorstandsmitglied des Gedenkvereins „Hachsharot HeChalutz in Deutschland1933-1947 / Nachfolgegeneration“ für seine solidarische Unterstützung dieses Projektes zur Aufarbeitung der Geschichte des Kibbuz Buchenwald.

Quellen

Nurit Cohen Bacia, Die Geschichte eines Ortes, 1948-2009; O-Sonic-Press, 2009

Judith Tydor Baumel, Kibbuz Buchenwald, Hrsg. Kibbuz HaMeuhedet, Tel Aviv 1994

Zeugnisse aus dem Tal der Todesfinsternis, Veteranen des Kibbuz Netzer-Sereni erzählen; Oranit Verlag, 1998

Staatsarchiv Israel, Mandat zur Einbürgerung in Palästina, 1937-1947

https://newrepublic.com/article/151061/road-buchenwald

https://www.jewiki.net/wiki/Netzer_Sereni

https://de.wikipedia.org/wiki/Netzer_Sereni

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BILDER & DOKUMENTE – הכשרות החלוץ בגרמניה – דור המשך (hachshara-dor-hemshech.com)

Veröffentlicht von Franz-Josef Wittstamm

Geboren 31. Mai 1951 in Recklinghausen Gymnasium Petrinum 1961 bis Abitur1970 Studium der Humanmedizin in Bochum Approbation 1981 Promotion1982 Facharzt für Innere Medizin, Kardiologie, Intensivmedizin Im Ruhestand seit 2016

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