Weiss Dora

Dora Weiss (recte Wind)

*10.1.1916 in Essen; ✡ ?

Staatsangehörigkeit polnisch, staatenlos; Palästina; Israel

Religion jüdisch

Familienmitglieder ungesichert

Vater David Weiss; ✡?

Mutter ; ✡?

Geschwister

Israel Weiss; ✡?

; ✡?

Beruf Hauswirtschaftliche Praktikantin; Pflegerin

Adressen Essen; Den Haag; Franeker; Jerusalem

Heirat ?

Kinder

Weiterer Lebensweg

2.8.1932 Passausstellung die der Polnischen Botschaft in Essen

Kibbuz Franeker

Der 1935 vom Arzt Dr. Jacob und seiner Frau Lina Bramson aus Franeker gegründete Kibbuz der religiösen Zionisten des Misrachi „Dath we Eretz“ bestand bis zu seiner Auflösung durch eine Razzia am 3. November 1941.

Träger Misrachi/ Dath Waäretz; Bachad, 1928 gegründete Jugendorganisation des orthodox-jüdischen Misrachi; das hebräische Akronym בָּחָ״ד BaChaD steht für Brit Chaluzim Datiim, deutsch ‚Bund religiöser Pioniere‘. Die Hachschara Organisation hieß „Dath we Eretz“

Das alte Bahnhofsgebäude des Kibbuz Franeker am Harlinger Weg 45 konnte etwa 25 Bewohner aufnehmen, anfangs waren es 10, zuletzt bis zu 30 Chalutzim.

Jacob Bramson kümmerte sich persönlich um die sorgfältige Auswahl die Bauernhof-Stellen.

Die geistliche Betreuung übernahm Oberrabbi Lewinson aus Leeuwarden

3.5.1934 Dora Weiss von Den Haag kommend angemeldet im Kibbuz Franeker, wohnt noch im ersten Kibbuzhaus Noorderbolwerk 13: Als Madricha übernimmt sie die Leitung der Mädchengruppe.

18.2.1935 Ankunft von Dora Weiss in Haifa auf der SS PILSEN mit einem Arbeiterzertifikat des Hechaluz der Kategorie C/L

14.6.1935 verspätete Abmeldung aus Franeker nach Palästina

22.10.1945 Einbürgerung in Palästina

21.3.1949 Ankunft des Bruders Israel Weiss auf der SS TRANSSILVANIA

Gedenken

Quellen

https://www.myheritage.de/research

https://historischcentrumfraneker.nl/inwoners

http://danielabraham.net/tree/related/dora/

Kelly Bauer, Syds Wiersma, Kibboets op de Klei, Fries Film Archief Leeuwarden, 2020

Auke Zeldenrust, Kibboets op de Klei, Boom, 2020

Morris Schnitzer, My three selves, a memoir, Lugus, Toronto, 2002

Hannelore Grünberg-Klein, Zolang er nog tranen zijn, Nijgh & Van Ditmar, 2015

Mirjam Pinkhof, De Jeugdalijah van het Paviljoen Loosdrechtsche Rade, 1998

Frans van der Straaten, Om nooit te vergeten. Herinneringen en belevenissen aan/van Palestina-Pioniers in Nederland gedurende de oorlogsjaren 1939-1945

https://collections.yadvashem.org/en/documents/3655767

https://www.gfh.org.il/eng/Archive

Staatsarchiv Israel, Mandat zur Einbürgerung in Palästina, 1937-1947

https://yvng.yadvashem.org/index.html?language=de

Peter W. Lande,  Jewish „Training“ Centers in Germany, Manuskript von 1978 im Bestand des Centers for Jewish History

https://digipres.cjh.org/delivery/DeliveryManagerServlet?dps_pid=FL4311316

https://www.mappingthelives.org

Deutsche Minderheiten-Volkszählung 1939

Veröffentlicht von Franz-Josef Wittstamm

Geboren 31. Mai 1951 in Recklinghausen Gymnasium Petrinum 1961 bis Abitur1970 Studium der Humanmedizin in Bochum Approbation 1981 Promotion1982 Facharzt für Innere Medizin, Kardiologie, Intensivmedizin Im Ruhestand seit 2016

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