Hertz Isidor

Isidor Isaak Hertz

*3.7.1862 in Dorsten; ✡25.12.1949 in Steele

Vater David Hertz *1814 in Gangelt; ✡1901 in Gangelt

Mutter Sara Rosendahl * in Gangelt

Geschwister

Hermann Hertz *28.4.1859 in Dorsten; ✡14.5.1943 in Sobibor; oo Pauline Levi

Amalia Hertz *22.12.1863 in Dorsten; ✡ 23.7.1943 in Sobibor; oo Schafti Adler

Ehefrau Rebekka Bekka Berta Blumenthal *29.9.1871 in Kabel, heute Hagen; ✡1961

Schwägerin Johanna Blumenthal *13.11.1876 in Kabel; oo Alex Fröhlich

Schwager Max Blumenthal *18.7.1873 in Kabel; ✡15.5.1944 in Auschwitz

Schwägerin Helene Blumenthal *26.11.1882 in Kabel, heute Hagen; oo Cesar Sommer

Verwandte aus Gangelt

Max Hertz *27.9.1888 in Gangelt, Rheinprovinz; ✡21.2.1942 in Litzmannstadt

Neffe Ludwig Hertz *6.10.1888 in Gangelt; Dorsten; ✡5.11.1916 im Lazarett

Adressen Dorsten, Duisburg, Essen, Zweigerstraße 83

Lebensdaten

5.2.1897 Heirat mit Rebekka Blumenthal in Altenhagen; Trauzeugen sind Schwiegervater Samuel (1844) und dessen Bruder Simon Blumenthal (1842)

Zeitweilig in Dorsten wohnt auch Neffe Ludwig Hertz (*6.10.1888), ein Verwandter aus Gangelt, am 5.11.1916 als Soldat der 6. Kompagnie des Infanterieregiments 137

12.-22.7.1929 Isidor Hertz mit Schwager Cesar Sommer (*1870) auf der MS ST. LOUIS von Hamburg nach New York

Heimatadressen Schwägerin Helene und Ehefrau Berta

27.4.1942 Angebliches Deportationsdatum ?

Zuletzt interniert im Judensammellage in Essen, Holbeckshof

Flucht vor dem Transport nach Theresienstadt

21.-27. Juli 1942 drei Transporte aus Köln und Düsseldorf mit über 3000 Juden aus dem Rheinland nach Theresienstadt

21.7.1942 Isidor Hertz und Frau Rebecca gelistet auf dem Transport VII/1 von Düsseldorf nach Theresienstadt in der Rubrik „flüchtig sind“

Isidor und Rebecca Hertz überleben

25.12.1949 Tod von Isidor Herz in Steele

1961 Tod von Rebecca Hertz

Quellen

Passenger and Crew Lists of Vessels Arriving at New York, New York, 1897-1957 (National Archives Microfilm Publication T715, roll 4539); Records of the Immigration and Naturalization Service, Record Group 85

Passenger and Crew Lists of Vessels Arriving at New York, New York, 1897-1957 (National Archives Microfilm Publication T715, roll 5696); Records of the Immigration and Naturalization Service, Record Group 85

Ehrenmal für jüdische Gefallene des 1.WK auf dem jüdischen Friedhof am Nordcharweg, Recklinghausen, eingeweiht am 13.11.1921

Ehrentafel in der Festschrift zur 100-Jahr-Feier der Synagogengemeinde Recklinghausen

Werner Schneider, Jüdische Einwohner Recklinghausens 1816-1945, in: 750 Jahre Stadt Recklinghausen. 1236-1986, hrsg. von Werner Burghardt, Recklinghausen 1986

Klara M. Möllers, Zwischen Ehrung und Entwürdigung, Vestischer Kalender 2015

Franz-Josef Wittstamm, Recklinghäuser Juden im Ersten Weltkrieg, JÜDISCHES ECHO WESTFALEN, Nr.20, September 2023

Deutsche Verlustlisten 1. Weltkrieg

Werner Schneider, Jüdische Heimat im Vest, Gedenkbuch 1983

https://www.statistik-des-holocaust.de/TT420721-Selbstmorde.jpg

Veröffentlicht von Franz-Josef Wittstamm

Geboren 31. Mai 1951 in Recklinghausen Gymnasium Petrinum 1961 bis Abitur1970 Studium der Humanmedizin in Bochum Approbation 1981 Promotion1982 Facharzt für Innere Medizin, Kardiologie, Intensivmedizin Im Ruhestand seit 2016

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