Gerson Gertrud

Gertrud Trude Gerson

*13.9.1915 in Köln; ✡ ?

Staatsangehörigkeit deutsch

Religion jüdisch

Vater Arthur Alfons Gerson *2.6.1886 in Simmern, Kirchberg; ✡ ?

Mutter Anna Helene Rosenthal *6.12.1888 in Köln; ✡ 24.1.1963 in Ottawa

Onkel Siegfried Gerson *24.6.1875 in Simmern, Kirchberg; ✡ ?

Geschwister

Ruth Fanny Gerson *13.7.1913 in Kiel

Friedrich Gerson *15.8.1918 in Köln; ✡ ?

Beruf Erzieherin;Landwirtschaftliche Volontärin

Adressen Köln; Kiel; Werkdorp Wieringen Nieuwesluizerweg 42, Slootdorp (Wieringen); Amsterdam; England

Heirat

Kinder

Weiterer Lebensweg

Umzug der Familie nach Kiel

1933 Emigration von Gertrud, des Bruders Friedrich, der Schwester Ruth

28.9.1933 Gertrud Gerson von Den Haag nach Amsterdam

7.10.1933 Schwester Ruth Gerson von Hamburg nach Amsterdam

August 1939 Emigration der Eltern nach England

Werkdorp Nieuwe Sluis

6.9.1934 Trude Gerson angemeldet zur Hachschara ins Joodsche Werkdorp Wieringermeer

Träger des „Jüdisches Werkdorf Nieuwe Sluis“ ist die „Stichting Joodse Arbeid“ (Stiftung Jüdische Arbeit); hier werden jüdische Jugendliche zu Landarbeitern umgeschult (Hachschara) als Vorbereitung auf die Ansiedlung in Palästina (Alija). Die Ausrichtung war neutral, nur etwa ein Drittel der Chawerim waren auch zionistische Chaluzim (zionistische Pioniere)

Im März 1934 kommt eine kleine Gruppe von Volontären als Aufbaugruppe in die verlassenen Baracken auf der Farm. Dreieinhalb Jahre lang dienten diese als Unterkunft für die Gruppe der Bauarbeiter. Ende 1934 stehen vier Baracken und eine Kantine dicht beieinander rund um das Haukes-Haus.

Oktober 1934 Aufnahme des regulären Ausbildungsbetriebs

Im Zentrum des Werkdorfs wird ein Gemeinschaftshaus errichtet, die Baracken werden in einem Halbkreis herumgebaut.

Anfang 1937 Offizielle Eröffnung der nun fertiggestellten Anlage

5.6.1936 Trude Gerson abgemeldet aus dem Werkdorp zunächst nach Amsterdam, dann nach Deutschland

21.7.1936 offiziell abgemeldet nach Tschechien (?)

18.6.1938 abgemeldet aus Amsterdam nach Köln

31.12.1938 Trude Gerson auf der Liste der nach England emigrierten Werkdorper

1939 registriert in England

Gedenken

Quellen

www.werkdorpwieringermeer.nl/

Niederlande, Bevölkerungsregister, 1810-1936; Bron: boek, Deel: 146, Periode: 1912-1938

https://www.oorlogsbronnen.nl/mensen?personterm=Ontruiming%20Joods%20Werkdorp%20Wieringermeer

https://archief.amsterdam/indexen/persons?ss=%7B%22q%22:%22Gerson%201915%22%7D

https://archief.amsterdam/indexen/persons?ss=%7B%22q%22:%22Gerson%201913%22%7D

https://www.mappingthelives.org

Deutsche Minderheiten-Volkszählung 1939

Staatsarchiv Israel, Mandat zur Einbürgerung in Palästina, 1937-1947

https://yvng.yadvashem.org/index.html?language=de

Peter W. Lande,  Jewish „Training“ Centers in Germany, Manuskript von 1978 im Bestand des Centers for Jewish History

https://digipres.cjh.org/delivery/DeliveryManagerServlet?dps_pid=FL4311316

Henny E. Dominicus, Mauthausen, een gedenkboek, Amsterdam 1999

https://acrobat.adobe.com/id/urn:aaid:sc:EU:3788160f-e50b-425a-b9a8-a092142001f1

https://yvng.yadvashem.org/ad

Veröffentlicht von Franz-Josef Wittstamm

Geboren 31. Mai 1951 in Recklinghausen Gymnasium Petrinum 1961 bis Abitur1970 Studium der Humanmedizin in Bochum Approbation 1981 Promotion1982 Facharzt für Innere Medizin, Kardiologie, Intensivmedizin Im Ruhestand seit 2016

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