Hirsch Susi

Susi Hirsch

*15.10.1925 in Gelsenkirchen; ✡ Dezember 1887 in Camden

Religion jüdisch

Staatsangehörigkeit polnisch, staatenlos

Vater Schraga Feibisch Hirsch *8.3.1889 in Rosulna; ✡ ?

Mutter Adele Katz *15.4.1889 in Rosulna; ✡ 21.12.1943 in Auschwitz

Großeltern Fischel Hirsch und Gittel Scheina (1955-1936 in Gelsenkirchen)

Onkel Abraham Hirsch *30.3.1881 in Rosulna; ✡11.3.1942 in Bernburg

Geschwister

Betty Hirsch *13.2.1913 in Gelsenkirchen; oo Levy

Eduard Ephraim Hirsch *23.4.1918 in Gelsenkirchen

Beruf Schülerin

Adressen Gelsenkirchen, Schalker Straße 51

Heirat Jack Cooper-Bloom *21.8.1917 London; März 1995 in Camden

Kinder zwei

Weiterer Lebensweg

Bruder Eduard Hirsch zur Hachschara auf den Hof Westerbeck/Stern, Hachscharalager des jüdischen Pfadfinderbundes „Makkabi Hazair“ auf Gut Westerbeck in Westerkappeln

18.5. 1936 Ankunft von Eduard Hirsch in Haifa mit Studentenzertifikat der Jugendalija der Kategorie B(III)

Die Oberklasse der Israelitischen Volksschule Josefstraße 24-28 März 1939. Links Lehrer Abraham Weinstock; vordere Mädchen-Doppelreihe: Susi Hirsch 3. von links

Jüdische Volksschule

Polenaktion

28.10.1938 Vater in der ersten Polenaktion nicht verhaftet, da staatenlos; unter den 60 aus Gelsenkirchen abgeschobenen Juden war kein Mitglied der Familie Hirsch

17.5.1939 Susi Hirsch mit den Eltern und Schwester Betty Levy in Gelsenkirchen, Schalker Straße 51 bei der Minderheiten-Volkszählung

Schwester Betty Levy mit „domestic permit Visum“ nach England

Flucht des Vaters nach Italien; 1943 interniert im Campo de Nizza Monferrato (Asti)

Kindertransport

20.7.1939 Susi Hirsch auf dem 24. Kindertransport über Emmerich, Hoek van Holland nach Harwich

29.9.1939 Susi Hirsch mit über 100 Farm Trainees auf der Refugee Training Farm, Great Engham Manor, Tenterden, Kent, England beim britischen Census

Gelsenkirchen- Theresienstadt – Auschwitz

20.7.1941 Anweisung der Gesstapo Münster an die Landräte und Oberbürgermeister:

 „Am 31.7.42 werden aus dem Bezirk der Staatspolizeileitstelle Münster 925 Juden nach Theresienstadt abgeschoben.“

31.7.1941 Mutter Adele  mit 47 Juden aus Gelsenkirchen auf dem Transport Gelsenkirchen – Münster Bielefeld-Theresienstadt

18.12.1943 Mutter Adele auf dem Transport D s von Theresienstadt nach Auschwitz

Gedenken

Quellen

https://apps.bundesarchiv.de/gedenkbuch/de883551

Deutsche Minderheiten-Volkszählung 1939

https://www.mappingthelives.org

http://www.gelsenzentrum.de/fotos_juedisches_leben.htm

https://www.statistik-des-holocaust.de/XI1-31.jpg

Jüdische Einwohner von Westerkappeln seit 1933 mit Belegungsliste Westerbeck, erstellt von der Gemeinde Westerkappeln am 14.11.1946

Personenkarte von Hof Stern in Westercappeln, Westerbeck Nr. 74

Heinz Reuter, Die Juden im Vest Recklinghausen, Vestische Zeitschrift Bd. 77/78, 1978/1979

Werner Schneider, Jüdische Heimat im Vest Gedenkbuch 1983

Franz-Josef Wittstamm, Die Recklinghäuser Juden aus Galizien und der Karpatho-Ukraine, Teil 1 und 2, Vestischer Kalender 2023, 2024

Veröffentlicht von Franz-Josef Wittstamm

Geboren 31. Mai 1951 in Recklinghausen Gymnasium Petrinum 1961 bis Abitur1970 Studium der Humanmedizin in Bochum Approbation 1981 Promotion1982 Facharzt für Innere Medizin, Kardiologie, Intensivmedizin Im Ruhestand seit 2016

Schreiben Sie einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

“My