
Max Mordechai Klausner
*29.10.1915 in Guben
Staatsangehörigkeit deutsch
Religion jüdisch
Vater Josef Klausner *7.12.1882 in Krakau; ✡ vor 1945 in Polen
Mutter Rosa Klausner *1.5.1880 in Chranow; ✡ ?
Geschwister
Hella Helene Klausner *17.1.1909 in Krimmitschau; ✡ vor 1945 in Polen
Adolf Klausner *21.5.1920 in Guben
Beruf –
Adressen Guben, Kurze Straße 10; Hof Jägerslust bei Flensburg
Heirat 9.12.1941 Itha Hadassa Landau *3.3.1915 in Klodawa; 1982 in Holon

Itha Hadassa war zuvor mit Jakob Friedlich verheiratet; geschieden
Kinder
Ruth Rachel *12.2.1942
Hanna Klausner *1946 ; oo Blum
Weiterer Lebensweg
6.9.1933 Passausstellung für Max Klausner in Guben

1935 in Berlin Schöneberg, Luitpoldstraße 24 mit zahlreichen weiteren Chawerim wie Kurt Rosenthal aus Herten; vermutlich zu einem Hachschara-Vorbereitungskurs zur Untermiete mit zahlreichen weiteren jüdischen Personen; Pension?
25.9.1936 Passausstellung für Itha Hadassa Landau in Amsterdam
Hachschara-Lehrgut Jägerslust bei Flensburg
1936/37 Max Klausner zur Hachschara in das Lehrgut Jägershof bei Flensburg

Der Hof gehörte der Familie von Käthe und ihrem Sohn Alexander Wolff (1891-1984); er war mit 77 Hektar der zweitgrößte in der Region Flensburg
Herbst 1934 Beginn der Hachschara-Ausbildung mit 12 Praktikanten; bis 1938 wurden hier etwa 100 Chawerim ausgebildet.
1935 kommt Jitzchak Skedi (1912-1982) als Sjalach des Kibbutz Givat Hashlosha auf den Hof, um Hachschara und Alija-Aktivitäten zu unterstützen.
1936 Bau eines Wohnhaus für die männlichen Arbeiter, womit die Kapazität auf 25 erhöht wird

19.4.1937 Alija von Max Klausner auf der SS GALILEA nach Haifa zusammen mit Klara Klausner *1913 (unklarer Bezug zu Klara, Schwester?)
Arbeitsscheu Reich -Aktion ASR
Juni 1938 Verhaftung zahlreicher Arbeitsloser in der Arbeitsscheu Reich -Aktion ASR
7.7.1938 Vater Josef Haft im Gefängnis Guben, dann KL Buchenwald

5.11.1938 „überführt“ auf Transport ins Landgericht Guben, Gerichtsgefängnis
24.11.1938 wieder zurück in Buchenwald

14.4.1939 Vater aus dem KL Buchenwald entlassen
Minderheiten-Volkszählung
17.5.1939 beide Eltern und Schwester Hella in Guben, Kurze Straße 10

Berlin -Warschau
2.4.1942 Deportation von Berlin nach Warschau
Gedenken
14.4.1999 Page of Testimony von Mordechai Klausner für seine Schwester Helene
Quellen
https://apps.bundesarchiv.de/gedenkbuch/de898715
https://collections.arolsen-archives.org/de/document/11216338
https://collections.arolsen-archives.org/de/document/4092137
https://collections.arolsen-archives.org/de/document/4092136
http://danielabraham.net/tree/related/hachshara/
https://www.statistik-des-holocaust.de/OT411027-Wuppertal2.jpg
https://collections.yadvashem.org/de/names/9320650
https://www.mappingthelives.org
Deutsche Minderheiten-Volkszählung 1939
Staatsarchiv Israel, Mandat zur Einbürgerung in Palästina, 1937-1947
https://yvng.yadvashem.org/index.html?language=de
Peter W. Lande, Jewish „Training“ Centers in Germany, Manuskript von 1978 im Bestand des Centers for Jewish History
https://digipres.cjh.org/delivery/DeliveryManagerServlet?dps_pid=FL4311316