Domowitz Leo

Leo Zwi Jehuda Domowitz

*12.3.1904 in Kolno; ✡16.9.1996 in Jerusalem

S

Staatsangehörigkeit staatenlos

Religion jüdisch

Vater unbekannt

Mutter unbekannt

Geschwister

Leiser Domowitz *25.6.1905; ✡?

Meir Domowitz *9.5.1907 in Koln;

Beruf

Adressen Kolno; Fulda; Kiel, Lerchenstraße 2

Heirat

12.6.1930 in Fulda mit Lotte Sarolta Fruchter *24.11.1904; ✡7.4.1941 in Bendorf

Scheidung 1937

1.10.1937 mit Reisel Cohn *24.10.1910 in Königshütte; ✡1974 in Jerusalem

Kinder

Weiterer Lebensweg

Novemberpogrom

10.11.1938 Novemberpogrom in Kiel, 58 Männer zwischen 17 bis 72 Jahren eingesperrt im Gestapohauptquartier Düppelstraße 23 in Kiel; die „polnischen“ Juden wurden später freigelassen.

Aus Kiel werden sie später ins KL Sachsenhausen deportiert.

Leo Domowitz bekommt die Häftlingsnummer 11088, Unterbringung in Block 61

28.12.1938 Entlassung von Leo Domowitz mit 14 jüdischen Gefangenen aus Kiel aus der „Schutzhaft“ im KL Sachsenhausen, davon zehn aus dem Gut Jägerslust.

3.1.1939 Entlassung von Meir Domowitz aus der „Schutzhaft“ im KL Sachsenhausen

Minderheiten-Volkszählung

17.5.1939 Leo und Reisel Domowitz in Kiel, Lerchenstraße 2

17.5.1939 Bruder Meir in Lübeck Sophienstraße 10

17.5.1939 Lotte Sarolta Domowitz in der Heil- und Pflegeanstalt Bendorf-Sayn

20.7.1939 Flucht von Leo Domowitz nach England

Bruder Leiser Domowitz in Berlin untergetaucht oder Suizid

7.4.1941 Tod von Lotte Sarolta Domowitz in der Heil- und Pflegeanstalt Bendorf-Sayn

16.9.1996 Tod von Leo Zwi Jehuda Domowitz in Jerusalem

Gedenken

Quellen

https://collections.arolsen-archives.org/de/document/4092137

https://collections.arolsen-archives.org/de/document/4092136

http://danielabraham.net/tree/related/hachshara/

https://www.statistik-des-holocaust.de/OT411027-Wuppertal2.jpg

https://collections.yadvashem.org/de/names/9320650

https://www.mappingthelives.org

Deutsche Minderheiten-Volkszählung 1939

Staatsarchiv Israel, Mandat zur Einbürgerung in Palästina, 1937-1947

https://yvng.yadvashem.org/index.html?language=de

Peter W. Lande,  Jewish „Training“ Centers in Germany, Manuskript von 1978 im Bestand des Centers for Jewish History

https://digipres.cjh.org/delivery/DeliveryManagerServlet?dps_pid=FL4311316

Veröffentlicht von Franz-Josef Wittstamm

Geboren 31. Mai 1951 in Recklinghausen Gymnasium Petrinum 1961 bis Abitur1970 Studium der Humanmedizin in Bochum Approbation 1981 Promotion1982 Facharzt für Innere Medizin, Kardiologie, Intensivmedizin Im Ruhestand seit 2016

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