Hauser Artur

Artur Hauser

*24.2.1924 in Prag

Staatsangehörigkeit Tscheche; Däne

Religion jüdisch

Vater Oswald Hauser *11.8.1881 in Teplitz Böhmen ; ✡ vor 1945 in Lodz

Mutter Berta Goldberger *26.5.1884 in Wien; ✡ 8.5.1942 in Kulmhof

Geschwister

Beruf

Adressen Berlin, Stargarder Straße 39; Hof Jägerslust bei Flensburg;

Heirat

Kinder

Weiterer Lebensweg

Ostern 1931 Einschulung

8.8.1939 Ausschulung

Minderheiten-Volkszählung

17.5.1939 Arthur Hauser mit beiden Eltern in Berlin, Prenzlauer Berg, Stargarder Straße 39

1939 Flucht nach Dänemark

Dänischer Census

5.11.1940 Arthur Hauser in Vesterbrogade in Kopenhagen bei einem Alija-Kursus

5.11.1940 In einer Wohngemeinschaft/Kursus der Migranten-Alija von elf jungen Personen zwischen 16 und 32 Jahren mit fünf deutschen Chaluzim (Bertram Grass als Lehrer, Helene Mokotow, Fritz Löwenstein, Edith Löwenstein, Arthur Hauser) mit sechs Dänen

Ausnahmezustand in Dänemark 1943

1939 Emigration nach Dänemark zur Hachschara auf einzelnen Bauernhöfen

9.4.1940 Einmarsch der Deutschen in Dänemark; Dänemark bleibt in Teilen autonom bis zum Oktober 1943

29.8.1943 Die deutschen Besatzer verkünden den „Ausnahmezustand“ wegen zunehmender Widerstandaktionen

17.9.1943 Adolf Hitler befiehlt die Endlösung für die Juden in Dänemark

September 1943 Anordnung von Werner Best, SS-Obergruppenführer und Generalbevollmächtigter für Dänemark

„Die Festnahme der zu evakuierenden Juden erfolgt in der Nacht vom 1. zum 2.10.43. Der Abtransport wird von Seeland zu Schiff (ab Kopenhagen), von Fünen und Jütland mit der Bahn Sonderzug durchgeführt“.

28.9.1943 der deutsche Diplomat Georg Ferdinand Duckwitz verrät die geplante Deportation bei einem Treffen mit dänischen Sozialdemokraten.

Oktober 1943 7700 Juden können sich mit Hilfe der dänischen Bevölkerung in einer Massenflucht über den Øresund (Ostsee) nach Schweden retten.

24.10.1943 Artur Hauser von Dänemark nach Ystad, Schweden

Berlin – Lodz – Kulmhof

1.11.1941 Deportation beider Eltern von Berlin ins Ghetto Lodz

8.5.1942 Deportation beider Eltern ins Vernichtungslager Kulmhof

2.8.1944 Antrag auf einen Fremdenpass in Hatunaholm

Rückkehr nach Dänemark

1961 Flug von Frankfurt nach New York

Zahlreiche Flugreisen aus Europa nach New York

Gedenken

Quellen

https://safe-haven.dk/fileadmin/user_upload/Fraemlingpass_Hauser__Arthur_Arnold.pdf

https://collections.arolsen-archives.org/de/document/4092137

https://collections.arolsen-archives.org/de/document/4092136

https://collections.arolsen-archives.org/de/document/4092157

https://collections.arolsen-archives.org/de/document/127212280

http://danielabraham.net/tree/related/hachshara/

https://www.statistik-des-holocaust.de/OT411027-Wuppertal2.jpg

https://collections.yadvashem.org/de/names/9320650

https://www.mappingthelives.org

Deutsche Minderheiten-Volkszählung 1939

Staatsarchiv Israel, Mandat zur Einbürgerung in Palästina, 1937-1947

https://yvng.yadvashem.org/index.html?language=de

Peter W. Lande,  Jewish „Training“ Centers in Germany, Manuskript von 1978 im Bestand des Centers for Jewish History

https://digipres.cjh.org/delivery/DeliveryManagerServlet?dps_pid=FL4311316

Veröffentlicht von Franz-Josef Wittstamm

Geboren 31. Mai 1951 in Recklinghausen Gymnasium Petrinum 1961 bis Abitur1970 Studium der Humanmedizin in Bochum Approbation 1981 Promotion1982 Facharzt für Innere Medizin, Kardiologie, Intensivmedizin Im Ruhestand seit 2016

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