Auerbach Gert

Gert Auerbach

*21.1.1925 in Elberfeld; ✡ 7.2.1945 in Groß Rosen

Staatsangehörigkeit deutsch

Religion jüdisch

Vater Max Auerbach *20.2.1894 in Telgte; ✡ 30.9.1944 in Auschwitz

Mutter Johanna Marx *28.5.1896 in Remagen; ✡14.3.1959 in Los Angeles

Großeltern Marcus Marx (1869) und Regina Berger (1858)

Geschwister

Margarete Auerbach *18.6.1936  in Wuppertal; ✡?

Beruf Praktikant

Adressen Wuppertal, Moritzstraße 2;

Heirat

Kinder

Weiterer Lebensweg

14.8.15 Vater in den Preuß. Verlustlisten als Soldat der 8. Kompagnie des II. Battailon des Grenadier-Regiments 1 verwundet gemeldet

Novemberpogrom

10.11.1938 Verhaftung des Vaters in Elberfeld; Polizeigefängnis

17.11.1938 Einweisung in das KL Dachau

Frühzeitige Entlassung bei Frontkämpferstatus

1.12.1938 Entlassung des Vaters aus dem KL Dachau

Dezember 1938 Vater Max illegal nach Holland, eingewiesen in ein Flüchtlingslager, als illegaler Immigrant im Männerlager Hellevoetsluis

22.3.1939 Flucht von Gert Auerbach mit Mutter Johanna und Schwester Margarete nach Holland

Minderheitenzählung

Nicht erfasst, emigriert

Kamp Westerbork

1.7.1940 Aufnahme mit dem Vater im Vluchtelingen Kamp Westerbork

Exkurs Erna und Josef Weiss

Erna Weiss geb. Falk (*2.7.1893 in Krefeld; ✡6.5.1945 in Tröbitz) und ihr Ehemann Josef „Jupp“ Weiss (*16.5.1893 in Flamersheim; ✡12.9.1976 Jerusalem) waren von 1942 bis zu ihrer Deportation am 14.1.1944 nach Bergen Belsen verantwortlich für die Betreuung der Jugendlichen im Kamp Westerbork. Als Dank für für deren elterliche Fürsorge schrieben die 25 Jungen von Saal 4 diese Karte an Erna Weiss zum Muttertag 1942.

1942 Grußkarte der 25 Schützlinge für Barakkenmutter Erna Weiss

Theresienstadt – Auschwitz Groß Rosen

18.1.1944 Gert Auerbach mit den Eltern und Schwester Margret auf dem zweiten Transport XXIV/2 von Theresienstadt nach Auschwitz

28.9.1944 Gert Auerbach und Vater auf dem Transport E k von Theresienstadt Auschwitz

Todesmarsch

18.1.1945 Evakuierung aller drei Auschwitz-Lager; ca 60 000 Häftlinge; aus dem KL Monowitz ca. 10000 Häftlinge auf dem Todesmarsch über 42 km von Monowitz nach Nikolai;Isidor Philipp berichtet:

„Wer sich hinlegte, wurde von den SS-Männern, die auf Motorrädern fuhren, erschossen.“

Übernachtung in einer Ziegelei in Nikolai. Weitere 25 km bis nach Gleiwitz

Todesmarsch nach Groß-Rosen

7.2.1945 Tod in Groß Rosen

Nachkriegszeit

1945 Rückkehr der Mutter Johanna mit Tochter Margarete nach Remagen

1952 Mutter Johanna und Schwester Margaret auf der SS UNITED STATES von Bremerhaven nach New York

Gedenken

Quellen

Josef Weiss Collection, Archiv Ghetto Fighters House

https://collections.arolsen-archives.org/de/document/130252904

https://collections.arolsen-archives.org/de/document/4965279

https://archief.amsterdam/indexen/persons?ss=%7B%22q%22:%22Max%20Auerbach%22%7D

https://www.mappingthelives.org

Deutsche Minderheiten-Volkszählung 1939

Staatsarchiv Israel, Mandat zur Einbürgerung in Palästina, 1937-1947

https://yvng.yadvashem.org/index.html?language=de

Peter W. Lande,  Jewish „Training“ Centers in Germany, Manuskript von 1978 im Bestand des Centers for Jewish History

https://digipres.cjh.org/delivery/DeliveryManagerServlet?dps_pid=FL4311316

Veröffentlicht von Franz-Josef Wittstamm

Geboren 31. Mai 1951 in Recklinghausen Gymnasium Petrinum 1961 bis Abitur1970 Studium der Humanmedizin in Bochum Approbation 1981 Promotion1982 Facharzt für Innere Medizin, Kardiologie, Intensivmedizin Im Ruhestand seit 2016

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