Wolf Ernst

Ernst Wolf

*6.1.1909 in Husen, Dortmund; ✡ 13.5.1994 in San Diego

Staatsangehörigkeit

Religion jüdisch

Vater Salomon Sali Wolf *8.6.1876 in Husen (Dortmund); ✡ 23.8.1916

Mutter Caroline Frank *3.1.1877 in Leipzig; ✡ 6.10.1940 in Malmö

Zweite Ehe der Mutter mit Rotschild

Tante Clara Dietrich geb. Wolf *25.6.1877 in Husen (Dortmund); ✡ ?

Tante Bertha Wolf *14.11.1879 in Husen (Dortmund); ✡ nach 30.4.1942 Zamosc

Geschwister

Richard Wolf *3.3.1906 in Dortmund; ✡1982 in Dortmund

Heinz Chanan Wolf *6.1.1909 in Dortmund; ✡1979 in Naharija; oo Ilse Rosenbaum

Beruf Lehrer, Germanist, Romanist

Adressen Dortmund; Herrlingen bei Ulm;

Heirat 1937 Hedi Adler *26.8.1910 in Laupheim; ✡1998

Kinder

Tochter Wolf *1946

Weiterer Lebensweg

Erster Weltkrieg

Vater Sally eingezogen zum Kriegsdienst, Landwehrmann der 11.Kompagnie des Landwehrinfanterieregiments 57

4.7.1914 Vater vermisst gemeldet

2.11.1917 Vater tot gemeldet

23.8.1916/19.9.1916 Tod des Vaters, ertrunken in Kriegsgefangenschaft

Als Jugendlicher Mitglied der jüdischen Jugendgruppe „Kameraden“

Ausbildung und Studium

1927Abitur in Dortmund

Universitäten Berlin, Münster, Sorbonne, Bonn in Literatur und Romanistik

1934 Promotion zum Dr. phil an der Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn

Antritt einer Dozentenstelle für Französisch an der Pädagogischen Hochschule Bonn

1935 Entlassung aus der PH Bonn

1935 als Lehrer an das Jüdische Landschulheim Herrlingen; hier unterrichteten auch Hedi Adler und Klaus Dreyer

Trainingsleiter Kurs des Makkabi in Herrlingen

30. März bis 5. April 1936 fand ein Trainingsleiter-Kurs des Makkabi in Herrlingen statt, an dem auch eine Reihe Chawerim unseres Bundes teilnahmen. Dozenten Hardy Swarsensky und Hans Winter.

Führerkursus 15.-26.4.1936 in Gut Winkel

Ernst Wolf zusammen mit Klaus Dreyer aus Herrlingen auf der Gestapoliste des vom Makkabi Hazair im Gut Winkel ausgerichteten Führerkursus mit 64 Teilnehmern aus Deutschland

6.7.1936 SD Gestapo Oberabschnitt Ost an das Reichssicherheitshauptamt RSHA: Liste der 64 Teilnehmer am Führerkursus des Makkabi Hazair, 15.-26.4.1936 in Gut Winkel

Minderheitenzählung

17.5.1939 die Tanten Bertha Wolf und Clara Dietrich in Dortmund Husener Straße 85

Das jüdische Landschulheiın Internat Kristinehov

1937 Ehepaar Ernst und Hedi Wolf emigrieren nach Schweden

Ernst Wolf zunächst Lehrer, dann akademischer Leiter im jüdischen Landschulheiın Internat Kristinehov

1940 nach Zwist auf der Leitungsebene wird Ernst Wolf als Leiter von der Jüdischen Gemeinde Stockholm entlassen.

6.10.1940 Tod der Mutter Caroline Wolf-Rotschild in Malmö

USA

Ausreise über Russland, Japan nach Los Angeles

30.10.-13.11.1940 Ernst und Hedwig Wolf auf der SS TATUTA MARU von Yokohama nach Los Angeles

Zweitstudium

1947 Dozent am San Diego State College, (später University)

1976 Emeritierung aus der San Diego State University

Gedenken

Quellen

http://de.wikipedia.org/wiki/Ernest_M._Wolf

https://www.mappingthelives.org

Deutsche Minderheiten-Volkszählung 1939

Genealogie Seite My Heritage

https://yvng.yadvashem.org/index.html?language=de

Peter W. Lande,  Jewish „Training“ Centers in Germany, Manuskript von 1978 im Bestand des Centers for Jewish History

https://digipres.cjh.org/delivery/DeliveryManagerServlet?dps_pid=FL4311316

Passenger Lists of Vessels Arriving at San Francisco, CA, 1893-1953 (National Archives Microfilm Publication M1410, roll 366, line number 15, record id 004894219_00811_14); Digital Folder Number 004894219, Image Number 00811

Veröffentlicht von Franz-Josef Wittstamm

Geboren 31. Mai 1951 in Recklinghausen Gymnasium Petrinum 1961 bis Abitur1970 Studium der Humanmedizin in Bochum Approbation 1981 Promotion1982 Facharzt für Innere Medizin, Kardiologie, Intensivmedizin Im Ruhestand seit 2016

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