Lippmann Albert

Albert Lippmann

*11.1.1924 in Frechen; ✡ ?

Staatsangehörigkeit deutsch

Religion jüdisch

Vater Josef Lippmann *3.4.1899 in Köln

Mutter Bertha Isaak *11.7.1898 Remscheid Lennep; ✡8.5.1942 Kulmhof

Geschwister

Hermann Julius Lippmann *11.6.1928 in Frechen; ✡8.5.1942 Kulmhof

Beruf Landarbeiter

Adressen Frechen; Köln; Gut Winkel, Spreenhagen

Heirat

Kinder

17.5.1939 bei Minderheiten-Volkszählung

Weiterer Lebensweg

Gut Winkel

1939 Albert Lippmann zur Hachschara in Gut Winkel, Spreenhagen

Gut Winkel bestand als Lehrgut Schocken ab 1933 in Trägerschaft der zionistischen Jugendbünde; Lagerleiter war Martin Gerson vom Januar 1933 bis zwangsweisen Aufgabe von Gut Winkel am 19. Juni 1941; Hauswirtschaftsleiterin war seine Frau Bertel.

1938 wird die Zahl der Belegplätze mit 120 angegeben.

Im Novemberpogrom 1938 wurde Gut Winkel nicht überfallen.

Bei der Minderheitenvolkszählung am 17. Mai 1939 wurden 210 jüdische Bewohner erfasst.

September 1939 Albert Lippmann auf der Belegschaftsliste des Gut Winkel

7.11.1939 Passausstellung für Albert Lippmann in Beeskow beim Landrat

Dänemark

1939 Emigration von 500 garantierten Jugendlichen nach Dänemark zur Hachschara auf einzelnen Bauernhöfen

Volkszählung in Dänemark

5.11.1940 Albert Lippmann bei Fam.Jörgensen in Nørre Lyndelse, Åsum, Odense

Alija

24.12.1940 Einreise in Rash el Naqura Palästina mit einem Studentenzertifikat der Jugendalija der Kategorie B(III); die Einreise über den libanesischen Grenzort Naqura spricht dafür, dass die Gruppe Palästina auf dem Landweg über die Sowjetunion, Odess, Türkei, Syrien erreichte.

16.9.1945 Einbürgerung in Palästina

Köln – Lodz – Kulmhof

22.10.1941 Mutter Bertha und Bruder Hermann von Köln ins Ghetto Lodz/Litzmannstadt

8.5.1942 Transport in das Vernichtungslager Kulmhof

Gedenken

31.1.2000 Pages of Testimony für Bertha Lippmann von Alex Salm

Quellen

Deutsche Minderheiten-Volkszählung 1939

https://www.mappingthelives.org

https://www.statistik-des-holocaust.de/OT411022-9.jpg

Genealogie Webseite My Heritage

Volkszählung in Dänemark

Staatsarchiv Israel, Einwanderungslisten

Staatsarchiv Israel, Mandat zur Einbürgerung in Palästina, 1937-1947

https://yvng.yadvashem.org/index.html?language=de

Peter W. Lande,  Jewish „Training“ Centers in Germany, Manuskript von 1978 im Bestand des Centers for Jewish History

https://digipres.cjh.org/delivery/DeliveryManagerServlet?dps_pid=FL4311316

Veröffentlicht von Franz-Josef Wittstamm

Geboren 31. Mai 1951 in Recklinghausen Gymnasium Petrinum 1961 bis Abitur1970 Studium der Humanmedizin in Bochum Approbation 1981 Promotion1982 Facharzt für Innere Medizin, Kardiologie, Intensivmedizin Im Ruhestand seit 2016

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