Safir Heinz

Heinz Safir

Staatsangehörigkeit Rumänisch

Religion jüdisch

Vater Adolf Safir *9.3.1883 in Jassy, Rumänien; 1945

Mutter Auguste Cohen *15.4.1994 in Amsterdam; ✡ 31.1.1945 im KL Ravensbrück

Geschwister

Rolf Safir *1925 in Berlin; 19.5.1944 im KL Buchenwald

Beruf Zuschneider

Adressen Berlin; Amsterdam

Heirat ledig

Kinder keine

Weiterer Lebensweg

28. 7.1938 Flucht von Heinz Safir mit den Eltern und Bruder Rolf aus Berlin nach Amsterdam

Die Juni Groep 1941

14.5.1941 Bombenexplosion im Marine-Offiziersclub Amsterdam auf der Bernard Zweerskade ist Anlass für Verhaftungswelle

Juni 1941 Zweite große Razzia in Amsterdam; der SD geht bei dieser Razzia anders vor als bei der ersten Razzia im Februar 1941, bei der  Juden wahllos auf der Straße aufgegriffen und festgenommen wurden; bei der zweiten Razzia nutzen die Deutschen Adresslisten und gehen gezielt zu den Häusern von denen sie wissen, dass dort Juden leben.

11.6.1941 SS-Obersturmführer Klaus Barbie von der „Zentralstelle für jüdische Auswanderung in Amsterdam“ erschleicht sich durch Täuschung die Adresslisten der „Werkdorper“

11.6.1941 „Vergeltungsmaßnahme“ 300 vorwiegend Jugendliche, davon 61 „Werkdorper“ im Durchgangslager Schoorl inhaftiert; von ihnen werden vier, die keine vier jüdischen Großeltern haben, freigelassen.

22.6.1941 Deportation von Heinz Safir mit den 296 in Schoorl Inhaftierten in das KL Mauthausen; dort werden sie durch extrem harte Arbeit im Steinbruch und oftmals tödliche medizinische Experimente ermordet; keiner überlebt das Jahr 1941

19.9.1941 Tod von Heinz Safir in Mauthausen/Österreich

Westerbork- KL Buchenwald

7.4.1944 Vater Adolf und Bruder Rolf auf dem „Rumänientransport“ aus Westerbork in das KL Buchenwald

19.5.1944 Tod des Bruders Rolf in Buchenwald

Todesdatum des Vaters offiziell 31.5.1945

Gedenken

Quellen

https://archief.amsterdam/indexen/persons?ss=%7B%22q%22:%22Safir%22%7D

https://apps.bundesarchiv.de/gedenkbuch/de1147352

https://collections.arolsen-archives.org/de/document/6991989

Deutsche Minderheiten-Volkszählung 1939

https://yvng.yadvashem.org/index.html?language=de

Peter W. Lande,  Jewish „Training“ Centers in Germany, Manuskript von 1978 im Bestand des Centers for Jewish History

https://digipres.cjh.org/delivery/DeliveryManagerServlet?dps_pid=FL4311316

Veröffentlicht von Franz-Josef Wittstamm

Geboren 31. Mai 1951 in Recklinghausen Gymnasium Petrinum 1961 bis Abitur1970 Studium der Humanmedizin in Bochum Approbation 1981 Promotion1982 Facharzt für Innere Medizin, Kardiologie, Intensivmedizin Im Ruhestand seit 2016

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