Josef Safir
*8.1.1921 in Berlin; ✡ ?
Staatsangehörigkeit polnisch
Religion jüdisch
Vater unbekant
Mutter
Geschwister
Beruf –
Adressen Berlin; Havelberg;
Heirat
Kinder
Weiterer Lebensweg
1900 Vater zieht nach Köln
Waldgehöft Havelberg
Ca 1938 Josef Safir zur landwirtschaftlichen Hachschara ins Waldgehöft, auch Jagdgehöft Barella, Damlacker Weg, nördlich von Havelberg (1934-1941), Träger bis zum Pogrom November 1938 war der Hechaluz, dann die RVJD. Die frühere Jagdpacht gehörte dem jüdischen Rechtsanwalt Siegfried Freund, er war zunächst auch der Leiter. Es umfasste acht Hektar Land, eine kleine Villa, zwei Wohnhäuser, eine Werkstatt, einen Stall, Gewächshäuser und Schuppen. Bis zu 50 Chaluzim waren hier untergebracht
Im Novemberpogrom 1938 wird das Gehöft verwüstet. Die jungen Männer über 17 Jahre werden ins örtliche Polizeigefängnis gebracht.
Verhaftet wurden der Leiter Richard Horn und Madrich Werner Weitzfelder sowie die Chalutzim Heinz Budwig, Herbert Gotthilf, Gross Walter, Lutz Rosenberg, Norbert Klein, Arno Lewy, Leo Lippmann, Janus Nadler, Heinrich Stern, Günter Timendorfer, Heinrich Timendorfer, Ludwig Weiss.
Nach 1938 gibt es keine Daten zu Josef Sapir.
Möglicherweise wurde er wegen seiner poln.Staatsbürgerschaft am 28.10.1938 verhaftet und nach Zbaszyn abgeschoben
Nachkriegszeit –
Gedenken –
Quellen
Deutsche Minderheiten-Volkszählung 1939
https://www.mappingthelives.org
Peter W. Lande, Jewish „Training“ Centers in Germany, Manuskript von 1978 im Bestand des Centers for Jewish History