Wessolowski Walter

Walter Wessolowski/Wilton

*16.4.1907 in Neuburg/Ostpreußen; ✡ 12.7.1989 in Manchester

Staatsangehörigkeit deutsch

Religion jüdisch

Vater Jakob Wessolowski *1867; ✡ 8.2.1936 in Treuburg

Mutter Tova Tobine Szienewski *10.5.1869 in Filipow; ✡ ?

Geschwister

Lieschen Wessolowski *15.1.1894 in Rogojny; ✡1940; oo Salomonsohn

Benno Wessolowski/Wilton *14.2.1897 in Masuren; 4.4.1979 in Los Angeles

Meta Wessolowski *28.3.1900 in Neuendorf/Königsberg; 11.1942; oo Salomonsohn

Beruf Gärtnerpraktikant

Adressen Neuburg; Augsburg Armenhausgasse;

Heirat Berta Steinfeld *23.1.1912 in Stralsund; ✡ 17.8.1988

Kinder

Weiterer Lebensweg

Hachschara im Beth Chaluz Augsburg

Walter Wesselowski zur Hachschara als Gärtnerpraktikant nach Augsburg in das Beth Chaluz in die Friedberger Straße 9, dann in der Armenhausgasse B 121 a, Träger war der Hechaluz; das Beth Chaluz befand sich bis 1937 in der Bernheimer-Villa in der Friedberger Straße 9; von Augsburg gingen viele Jugendliche auf das Hachschara Gut Bannacker in Augsburg-Bergheim, der Hechaluz betrieb dort in Haus drei eine landwirtschaftliche Ausbildung

Novemberpogrom

10.11.1938 33 Chaluzim verhaftet in Augsburg im Novemberpogrom, Walter Wesselowski mit insgesamt 28 über 18- Jährigen Chaluzim aus dem Wohnheim für jüdische Auszubildende in der Armenhausgasse, „Schutzhaft“ in Dachau; Häftlingsnummer 21303

8.12.1938 Entlassung aus dem KL Dachau mit der Auflage, Deutschland zu verlassen

5.4.1939 die fünf Chaluzim Hans Bandmann, Fritz Laufer, Heinrich Kampf, Albert Neuner und Hans Wessely aus dem Beit Chaluz Augsburg zur Hachschara ins Werkdorp Nieuwe Sluis

Flucht nach England

Frühjahr 1939 eine große Gruppe der in Augsburg verhafteten Chawerim kann mit den von Alex Moch in London besorgten 150 Visa nach England reisen.

Britischer Census

29.9.1939 Walter Wessolowski als Agricultural Student in Wickerslack, North Westmorland ei der Farmerfamilie Jackson

Gedenken

Quellen

https://collections.arolsen-archives.org/de/document/10780613

https://www.mappingthelives.org

Deutsche Minderheiten-Volkszählung 1939

Staatsarchiv Israel, Mandat zur Einbürgerung in Palästina, 1937-1947

https://yvng.yadvashem.org/index.html?language=de

Peter W. Lande,  Jewish „Training“ Centers in Germany, Manuskript von 1978 im Bestand des Centers for Jewish History

https://digipres.cjh.org/delivery/DeliveryManagerServlet?dps_pid=FL4311316

https://collections.arolsen-archives.org/de/document/130429448

Veröffentlicht von Franz-Josef Wittstamm

Geboren 31. Mai 1951 in Recklinghausen Gymnasium Petrinum 1961 bis Abitur1970 Studium der Humanmedizin in Bochum Approbation 1981 Promotion1982 Facharzt für Innere Medizin, Kardiologie, Intensivmedizin Im Ruhestand seit 2016

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