Berger Siegmund

Siegmund Berger

*9.3.1921 in Hamburg; ✡ ?

Staatsangehörigkeit staatenlos

Religion jüdisch

Die Familiendaten sind ungesichert

Vater Itzchak Berger *24.2.1884 in Buczacz; ✡ vor 1945 in Polen

Mutter Dvora Kornreich *23.11.1887 in Neu Sandez; ✡ vor 1945 in Polen

Geschwister

Manfred Moshe Berger *10.1.1923 in Hamburg; ✡ vor 1945 in Polen

Beruf Landarbeiter

Adressen Hamburg, Durchschnitt 13; Gut Winkel, Spreenhagen; Rüdnitz

Heirat

Kinder

Weiterer Lebensweg

Polenaktion

28.10.1938 beide Eltern und Bruder Manfred Berger abgeschoben nach Zbaszyn

Gut Winkel

Siegmund Berger zur Hachschara in Gut Winkel, Spreenhagen

Gut Winkel bestand als Lehrgut Schocken ab 1933 in Trägerschaft der zionistischen Jugendbünde; Lagerleiter war Martin Gerson vom Januar 1933 bis zwangsweisen Aufgabe von Gut Winkel am 19. Juni 1941; Hauswirtschaftsleiterin war seine Frau Bertel.

1938 wird die Zahl der Belegplätze mit 120 angegeben.

Im Novemberpogrom 1938 wurde Gut Winkel nicht überfallen.

1939 Wechsel in das Hachscharalager Hof Wecker in Rüdnitz

Minderheiten-Volkszählung

17.5.1939 Siegmund Berger in Gut Winkel, Spreenhagen

17.5.1939 Siegmund Berger auch in Rüdnitz Gut Wecker registriert

Keine gesicherten Daten nach Mai 1939 vermutlich Alija Beth und Namenswechsel.

Möglicherweiser identisch mit Jeschuh Berger, der 1939/40 illegal auf der SS HILDA einreiste

Am ehesten mit Samuel Berger *9.3.1921, Luton, der am 6.3.1956 von London nach Sydney fliegt.

Gedenken

Quellen

https://victims.auschwitz.org/victims

Danuta Czech, Auschwitz Chronicle 1949-1945, Henry Holt and Company, Inc., New York 1990

Deutsche Minderheiten-Volkszählung 1939

https://www.mappingthelives.org

Genealogie Webseite My Heritage

https://collections.yadvashem.org/en/documents/3655863

https://yvng.yadvashem.org/index.html?language=de

Peter W. Lande,  Jewish „Training“ Centers in Germany, Manuskript von 1978 im Bestand des Centers for Jewish History

https://digipres.cjh.org/delivery/DeliveryManagerServlet?dps_pid=FL4311316

Veröffentlicht von Franz-Josef Wittstamm

Geboren 31. Mai 1951 in Recklinghausen Gymnasium Petrinum 1961 bis Abitur1970 Studium der Humanmedizin in Bochum Approbation 1981 Promotion1982 Facharzt für Innere Medizin, Kardiologie, Intensivmedizin Im Ruhestand seit 2016

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