
Gertrud Drucker geb. Schneider
*1.12.1909 in Kolberg/Coblenz
Staatsangehörigkeit staatenlos
Religion jüdisch
Vater .unbekannt Schneider; ✡ ?
Mutter ?
Geschwister ß
Beruf Hauswirtschafterin
Adressen Kolberg, Coblenz; Essen; Hamburg; Gut Winkel, Spreenhagen; Berlin, Hermsdorf, Elsestraße 38

Heirat Ludwig Drucker *23.1.1906 in Burg, Magdeburg; ✡ 13.4.1985 in Haifa
Kinder –
Judith Drucker *6.10.1939 in Berlin
Hanan Drucker *22.12.1939 in Haifa
Naomi Drucker *6.4.1942 in Haifa
Weiterer Lebensweg
Gut Winkel

2.5.1938 Gertrud Drucker als Hausangestellte ins Gut Winkel

Ludwig Drucker als Mitglied des Hechaluz zur Hachschara in Gut Winkel, Spreenhagen
Gut Winkel bestand als Lehrgut Schocken ab 1933 in Trägerschaft der zionistischen Jugendbünde; Lagerleiter war Martin Gerson vom Januar 1933 bis zwangsweisen Aufgabe von Gut Winkel am 19. Juni 1941; Hauswirtschaftsleiterin war seine Frau Bertel.
1938 wird die Zahl der Belegplätze mit 120 angegeben.
Im Novemberpogrom 1938 wurde Gut Winkel nicht überfallen.
1.9.1938 von Gut Winkel nach Caputh als Hauswitschafterin

1.12.1938 nach Berlin, Leibniz Straße 69
19. Juni 1941 Auflösung Gut Winkel wird vom Hachschara- zum Arbeitseinsatzlager
5.7.1941 behördliche Anordnung zur Auflösung der Hachschara-Lager; Umbenennung der noch bestehenden in „Jüdisches Arbeitseinsatzlager“
1.9.1938 Wechsel von Gut Winkel in das Landschulheim Caputh als Hausgehilfe
1.12.1938 Ludwig Drucker mit Frau Gertrud und Tochter von Caputh nach Berlin Leibniz Straße 69
25.7.1939 Einreise von Ludwig, Gertrud und Judith Drucker in Haifa mit Arbeiterzertifikaten des Hechaluz der Kategorie C/LS
5.9.1944 Einbürgerung der Familie Drucker in Palästina
Gedenken
Quellen
https://victims.auschwitz.org/victims
Staatsarchiv Israel, Israel, Einwanderungslisten
Deutsche Minderheiten-Volkszählung 1939
https://www.mappingthelives.org
Genealogie Webseite My Heritage
https://collections.yadvashem.org/en/documents/3655863
https://yvng.yadvashem.org/index.html?language=de
Peter W. Lande, Jewish „Training“ Centers in Germany, Manuskript von 1978 im Bestand des Centers for Jewish History
https://digipres.cjh.org/delivery/DeliveryManagerServlet?dps_pid=FL4311316