Kohn Sigrid

Sigrid Nurit Kohn

*23.7.1919 in Köln; ✡ 1995 in Israel

Staatsangehörigkeit deutsch

Religion jüdisch

Vater Julius Kohn, Dr. jur.*16.5.1883 in Straßburg; ✡ 14.6.1945

Mutter Gerda Hill; ✡ ?  

 deren Schwester Emilie Hill ist die zweite Frau des Vaters Julius

Geschwister –

Beruf Hauswirtschafterin

Adressen Köln Delbrück Von-Quadt-Straße 188; Gut Winkel, Spreenhagen;

Heirat Ludwig Lutz Katzenberger *23.4.1913 in Nürnberg; ✡Jan 1963

Kinder drei

Tochter Katzenberger; oo Mayer

Tochter Katzenberger; oo Urban

Weiterer Lebensweg

Vater Julius war Rechtsanwalt

Novemberpogrom

10.11.1938 Vater Julius verhaftet in Köln

26.11.1938 Einweisung in das KL Dachau; Häftlingsnummer 28390

12.12.1938 Entlassung des Vaters aus dem KL Dachau

Gut Winkel

1.4.1935 Sigrid Kohn zur Hachschara in Gut Winkel, Spreenhagen

Gut Winkel bestand als Lehrgut Schocken ab 1933 in Trägerschaft der zionistischen Jugendbünde; Lagerleiter war Martin Gerson vom Januar 1933 bis zwangsweisen Aufgabe von Gut Winkel am 19. Juni 1941; Hauswirtschaftsleiterin war seine Frau Bertel. 1938 wird die Zahl der Belegplätze mit 120 angegeben

10.11.1938 keine Verhaftungen im Novemberpogrom auf Gut Winkel

30.9.1936 Sigrid Kohn noch auf der Belegschaftsliste des Gut Winkel;

Alija

21.3.1938 Einreise von Sigrid Kohn in Haifa mit Studenten-Zertifikat der Jugendalija der Kategorie B(III)

2.7.1940 Einbürgerung von Julie Kohn in Palästina

Freiheitstransport Theresienstadt -St. Gallen

5.2.1945 Schwiegervater David Katzenberger auf dem einzigen Freiheitstransport von Theresienstadt -St. Gallen

Nachkriegszeit

14.6.1945 Tod des Vaters in Berlin, Jüdisches Krankenhaus, Iranische Straße 2

Gedenken –

Quellen

https://collections.arolsen-archives.org/de/document/78303484

https://collections.arolsen-archives.org/de/document/10680938

https://victims.auschwitz.org/victims

Staatsarchiv Israel, Israel, Einwanderungslisten

Deutsche Minderheiten-Volkszählung 1939

https://www.mappingthelives.org

Genealogie Webseite My Heritage

http://luckauer-juden.de/hachschara.html

https://collections.yadvashem.org/en/documents/3655863

https://yvng.yadvashem.org/index.html?language=de

Peter W. Lande,  Jewish „Training“ Centers in Germany, Manuskript von 1978 im Bestand des Centers for Jewish History

https://digipres.cjh.org/delivery/DeliveryManagerServlet?dps_pid=FL4311316

Veröffentlicht von Franz-Josef Wittstamm

Geboren 31. Mai 1951 in Recklinghausen Gymnasium Petrinum 1961 bis Abitur1970 Studium der Humanmedizin in Bochum Approbation 1981 Promotion1982 Facharzt für Innere Medizin, Kardiologie, Intensivmedizin Im Ruhestand seit 2016

Schreiben Sie einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

“My