Löffler Ernst

Ernst Siegmund/Shimon Löffler

*8.10.1921 in Frankfurt; ✡ 11.2.2007 in Israel

Staatsangehörigkeit deutsch

Religion jüdisch

Vater Dr. med. Gustav Löffler *2.5.1879 in Mannheim; ✡ 27.9.1963 in Haifa

Heirat der Eltern 1910 in Karlsruhe

Mutter Dr. phil. Martha Miriam Goldberg *7.10.1887 in Karlsruhe; ✡ 12.5.1955 in Haifa

Geschwister

Ilse Löffler *29.11.1911 in Frankfurt; ✡14.11.1975 New York; oo 1934 Ernst Ludwig Metzger

Lora/Liora Löffler *2.10.1915 in Frankfurt; ✡1994 in Israel

Beruf Landarbeiter

Adressen Frankfurt, Hölderlinstraße 2; Gut Winkel, Spreenhagen;

Heirat Judith Kohl *23.3.1923 in Rumänien;

Kinder zwei

David Löffler

Weiterer Lebensweg

Mitglied im Makkabi Hazair

Gut Winkel

Frühjahr 1937 Ernst Löffler auf der Meldeliste Nr. 4 für die Einberufung zur Hachschara in Gut Winkel, Spreenhagen

5.5.1937 Eintritt als Praktikant in Gut Winkel

Gut Winkel bestand als Lehrgut Schocken ab 1933 in Trägerschaft der zionistischen Jugendbünde; Lagerleiter war Martin Gerson vom Januar 1933 bis zwangsweisen Aufgabe von Gut Winkel am 19. Juni 1941; Hauswirtschaftsleiterin war seine Frau Bertel. 1938 wird die Zahl der Belegplätze mit 120 angegeben

28.10.1938 keine Verhaftungen in der Polenaktion auf Gut Winkel

10.11.1938 keine Verhaftungen im Novemberpogrom auf Gut Winkel

30.6.1938 auf der Belegschaftsliste des Gut Winkel;

Alija

23.3.1937 Passausstellung für Ernst Löffler in Frankfurt

19.8.1938 Einreise der Eltern in Tel Aviv mit Kapitalistenzertifikat der Kategorie A(1)

12.9.1938 Einreise von Ernst Löffler in Tel Aviv mit Kapitalistenzertifikat der Kategorie A(1)

31.7.1941 Einbürgerung für Ernst Löffler in Palästina

Nachkriegszeit

Gedenken

Quellen

Ilana Michaeli und Irmgard Klönne (Hrsg.) Gut Winkel, die schützende Insel: Hachschara 1933-1941 Mitarbeit von Ilka von Cossart, Katharina Hoba und Ulrike Pilarczyk; LIT Verlag; 2007

https://victims.auschwitz.org/victims

Staatsarchiv Israel, Israel, Einwanderungslisten

Deutsche Minderheiten-Volkszählung 1939

https://www.mappingthelives.org

Genealogie Webseite My Heritage

http://luckauer-juden.de/hachschara.html

https://collections.yadvashem.org/en/documents/3655863

https://yvng.yadvashem.org/index.html?language=de

Peter W. Lande,  Jewish „Training“ Centers in Germany, Manuskript von 1978 im Bestand des Centers for Jewish History

https://digipres.cjh.org/delivery/DeliveryManagerServlet?dps_pid=FL4311316

Veröffentlicht von Franz-Josef Wittstamm

Geboren 31. Mai 1951 in Recklinghausen Gymnasium Petrinum 1961 bis Abitur1970 Studium der Humanmedizin in Bochum Approbation 1981 Promotion1982 Facharzt für Innere Medizin, Kardiologie, Intensivmedizin Im Ruhestand seit 2016

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