Schwersenz Rudolf

Rudolf Josef Schwersenz

*13.7.1911/auch 1915 in Berlin; ✡ 7.2.1990

Staatsangehörigkeit deutsch

Religion jüdisch

Vater James Schwersenz *4.2.1878 in Berlin; ✡ 1934

Heirat der Eltern 22.10.1910 in Charlottenburg

Mutter Edith Schachian *19.2.1886 in Insterburg; ✡ 1942 Riga

Geschwister

Erich James Schwersenz/Stanley *19.1.1919 in Berlin; 4.3.2001 USA

Beruf Landarbeiter

Adressen Berlin; Gut Winkel, Spreenhagen;

Heirat Ilse Hecht*10.8.1914 in Beuthen; später Smith; 29.1.2003 in London

? Schwager Rudolf Hecht *20.8.1922 in Beuthen

Kinder

Tochter Schwersenz; oo Guttmann

Weiterer Lebensweg

Gut Winkel

Frühjahr 1937 Rudolf Schwersenz und Ilse Hecht auf der Meldeliste Nr. 4 für die Einberufung zur Hachschara in Gut Winkel, Spreenhagen

zur Hachschara als Praktikanten in Gut Winkel, Spreenhagen

Gut Winkel bestand als Lehrgut Schocken ab 1933 in Trägerschaft der zionistischen Jugendbünde; Lagerleiter war Martin Gerson vom Januar 1933 bis zwangsweisen Aufgabe von Gut Winkel am 19. Juni 1941; Hauswirtschaftsleiterin war seine Frau Bertel. 1938 wird die Zahl der Belegplätze mit 120 angegeben

Alija

19.4.1938 Passausstellung für Rudolf Schwersenz und Ilse Hecht in Beuthen

Abgemeldet zur Ausreise über Italien

10.1.1939 Einreise von Rudolf Schwersenz und Ilse Hecht auf der SS JERUSALEM  in Haifa mit Arbeiterzertifikaten des Hechaluz der Kategorie C/LS als Begleiter für eine große Jugendalija Gruppe

12.2.1941 Einbürgerung von Rudolf Schwersenz und Ilse in Palästina

Riga

13.1.1942 Mutter Edith aus Berlin-Schöneberg, LandshuterStr. 33 auf dem VIII. Berliner Osttransport nach Riga

Nachkriegszeit

Gedenken

Quellen

Ilana

Ilana Michaeli und Irmgard Klönne (Hrsg.) Gut Winkel, die schützende Insel: Hachschara 1933-1941 Mitarbeit von Ilka von Cossart, Katharina Hoba und Ulrike Pilarczyk; LIT Verlag; 2007

https://victims.auschwitz.org/victims

Staatsarchiv Israel, Israel, Einwanderungslisten

Deutsche Minderheiten-Volkszählung 1939

https://www.mappingthelives.org

Genealogie Webseite My Heritage

http://luckauer-juden.de/hachschara.html

https://collections.yadvashem.org/en/documents/3655863

https://yvng.yadvashem.org/index.html?language=de

Peter W. Lande,  Jewish „Training“ Centers in Germany, Manuskript von 1978 im Bestand des Centers for Jewish History

https://digipres.cjh.org/delivery/DeliveryManagerServlet?dps_pid=FL4311316

Veröffentlicht von Franz-Josef Wittstamm

Geboren 31. Mai 1951 in Recklinghausen Gymnasium Petrinum 1961 bis Abitur1970 Studium der Humanmedizin in Bochum Approbation 1981 Promotion1982 Facharzt für Innere Medizin, Kardiologie, Intensivmedizin Im Ruhestand seit 2016

Schreiben Sie einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

“My