Halober Abraham

Abraham Halober

*7.9.1919 in Berlin; ✡ 13.12.1997 in Deans NJ, USA

Staatsangehörigkeit Polen

Religion jüdisch

Vater Shalom Szulim Halober *29.1.1889; ✡ ?

Mutter Lea Flaster; ✡ ?

Geschwister

Bela Halober *25.1.1924

Beruf Landarbeiter

Adressen  ; Gut Winkel, Spreenhagen;

Heirat Klara Schachter

Kinder ?

Lea Halober *21.2.1947

Weiterer Lebensweg

Polenaktion

Gut Winkel

12.4.1938 Abraham Halober zur Hachschara als Praktikant in Gut Winkel, Spreenhagen; Mitglied im Makkabi Hazair

Gut Winkel bestand als Lehrgut Schocken ab 1933 in Trägerschaft der zionistischen Jugendbünde; Lagerleiter war Martin Gerson vom Januar 1933 bis zwangsweisen Aufgabe von Gut Winkel am 19. Juni 1941; Hauswirtschaftsleiterin war seine Frau Bertel. 1938 wird die Zahl der Belegplätze mit 120 angegeben

30.6.1938 Abraham Halober auf der Belegschaftsliste des Gut Winkel;

28.10.1938 keine Verhaftungen in der Polenaktion auf Gut Winkel

10.11.1938 keine Verhaftungen im Novemberpogrom auf Gut Winkel

Minderheiten-Volkszählung

17.5.1939 Abraham Halober nicht erfasst

Der weitere Weg ist unklar

mit Arbeiterzertifikaten des Hechaluz der Kategorie C/LS

mit Studentenzertifikat der Jugendalija der Kategorie B(III)

Nachkriegszeit

1947 Abraham mit Vater Shulim sowie Bela und Lea Halober im DP Camp Bad Reichenhall

Alija

Vermutlich nach der Staatsgründung Israel in 1948

14.4.1960 Flug von Abraham Halober als Israeli ab Tel Aviv nach New York

Gedenken

Quellen

https://collections.arolsen-archives.org/de/document/81965361

New York, New York City, Flugankünfte, 1957–1962

Ilana Michaeli und Irmgard Klönne (Hrsg.) Gut Winkel, die schützende Insel: Hachschara 1933-1941 Mitarbeit von Ilka von Cossart, Katharina Hoba und Ulrike Pilarczyk; LIT Verlag; 2007

https://victims.auschwitz.org/victims

Staatsarchiv Israel, Israel, Einwanderungslisten

Deutsche Minderheiten-Volkszählung 1939

https://www.mappingthelives.org

Genealogie Webseite My Heritage

http://luckauer-juden.de/hachschara.html

https://collections.yadvashem.org/en/documents/3655863

https://yvng.yadvashem.org/index.html?language=de

Peter W. Lande,  Jewish „Training“ Centers in Germany, Manuskript von 1978 im Bestand des Centers for Jewish History

https://digipres.cjh.org/delivery/DeliveryManagerServlet?dps_pid=FL4311316

Veröffentlicht von Franz-Josef Wittstamm

Geboren 31. Mai 1951 in Recklinghausen Gymnasium Petrinum 1961 bis Abitur1970 Studium der Humanmedizin in Bochum Approbation 1981 Promotion1982 Facharzt für Innere Medizin, Kardiologie, Intensivmedizin Im Ruhestand seit 2016

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