Chaim Jakobi
*3.12.1909 in Nisko; ✡ 27./28.4.2008 in Tirat Tsvi
Staatsangehörigkeit polnisch, staatenlos
Vater unbekannt
Mutter unbekannt
Geschwister unbekannt
Beruf landwirtschaftlicher Praktikant
Adressen Nisko; Hattenhof; Petach Tikwa; Tirat Tsvi
Heirat 19.12.1936 in Petach Tikwa mit Katerina Käte Kohnerova *13.12.1912 in Fulda
Kinder –
Weiterer Lebensweg
17.5.1939 bei Minderheiten-Volkszählung
Das jüdische Umschulungslager Gehringshof
Chaim Jakoby etwa 1933-1934 zur Hachschara in das jüdische Umschulungslager Gehringshof in Hattenhof bei Fulda; Träger ist der Bachad, 1928 gegründete Jugendorganisation des orthodox-jüdischen Misrachi; das hebräische Akronym בָּחָ״ד BaChaD steht für Brit Chaluzim Datiim, deutsch ‚Bund religiöser Pioniere‘; Träger zuletzt die Reichsvereinigung der Juden in Deutschland RVJD.
Der Gehringshof wurde 1929 erworben von der Kibbuz-Haddati-Bewegung, Mitglied im Bachad, zuvor in Betzenrod und Rodges,ab April 1934 auch Kibbuz Hag Shamash
Die Ausbildung erfolgte auch auf den umliegenden Bauernhöfen. Neben dem Gehringshof bestanden in Hessen Hachscharalager in Grüsen, Külte bei Volkmarsen und Lohnberghütte bei Weilburg.
14.1.1935 Ankunft in Haifa mit Arbeiterzertifikat Kategorie C/LS
9.12.1936 Heirat in Pech Tikwa
Gedenken
–
Beisetzung auf dem Tirat Tsvi Friedhof
Quellen
Peter W. Lande, Jewish „Training“ Centers in Germany, Manuskript von 1978 im Bestand des Centers for Jewish History
Deutsche Minderheiten-Volkszählung 1939
http://www.fuldawiki.de/fd/index.php?title=Gehringshof
Arolsen Archives, Arolsen Signatur DE ITS 2.1.1.1 HE 016 JÜD 7 ZM
https://www.bundesarchiv.de/gedenkbuch/
Staatsarchiv Israel, Einwanderungslisten
Mandat zur Einbürgerung in Palästina, 1937-1947
https://digipres.cjh.org/delivery/DeliveryManagerServlet?dps_pid=FL4311316
BILDER & DOKUMENTE – הכשרות החלוץ בגר מניה – דור המשך (hachshara-dor-hemshech.com)
https://hachschara.juedische-geschichte-online.net/ort/13.pdf