Goldstrom Hans

*15.4.1921 in Chemnitz; ✡ 29.9.1907 in Helsingborg

Staatsangehörigkeit deutsch

Religion jüdisch

Vater Fritz Siegfried Goldstrom *1.8.1883; ✡11.3.1928 in Chemnitz

Heirat der Eltern 12.7.1912 in Breslau

Mutter Erna Charlotte Stein *29.11.1888; ✡1942 in Lublin

Geschwister

Ilse Goldstrom *15.5.1913 in Landsberg Warthe; +27.5.1913 in Landsberg

Werner Goldstrom später Avner Rom *29.3.1916 in Eisleben; ✡ Israel

Beruf

Adressen Eisleben; Breslau; Leipzig; Paderborn; Niederlande; London; Haifa

Heirat

Ilse Ruth Nebel *27.11.1920 in Biskupitz; 10.5.2020 in Helsingborg.

Kinder zwei

Weiterer Lebensweg

Gut Winkel

Bruder Werner zur Hachschara in das Lehrgut Schocken, Gut Winkel

17.5.1939 Hans Goldstrom auf Gut Winkel, Spreenhagen bei Minderheiten-Volkszählung

Hans Goldstrom auf der Liste von Gut Winkel, September 1939

1939 Einreise von Hans Goldstrom nach Schweden, Malmöhus

Hachschara in Urfeld

Ilse Ruth Nebel zur Hachschara ins Umschulungslager Urfeld auf dem Dietkirchener Hof zwischen Bonn und Köln-Wesseling;

Von 1933 bis 1938/39 war

der Dietkirchener Hof als Kibbuz/Beth Chaluz ein Zentrum der Vorbereitung auf die Alija nach Palästina für ca 60 Jugendliche über 18 Jahren. Das Zentrum des Hechaluz hieß auch Kibbuz Bamaaleh („Bamaaleh“=im Aufstieg). Die landwirtschaftliche Ausbildung erfolgte auf Urfelder Bauernhöfen.

Emigration nach Schweden

16.8.1939 Passausstellung für Ilse Ruth Nebel

August 1939 Emigration von Ruth Nebel mit Heinz Arndt aus Urfeld nach Schweden

3.11.1941 Hans Goldstrom gemeldet in Malmöhus zusammen mit Ilse Nebel

Gedenken –

Quellen

Archiv des Rhein-Sieg-Kreises, Landkreis Bonn (ARSK-LKB) – 07616-19

https://www.rheinische-geschichte.lvr.de/Projekte/Widerstandskarte/josef-wimar-giesen-versteckte-juedische-jugendliche-in-der-pogromnacht/DE-2086/lido/dc00018960

Pracht-Jörns, Elfi (Bearb.), Jüdische Lebenswelten im Rheinland. Kommentierte Quellen von der Frühen Neuzeit bis zur Gegenwart, Köln Weimar Wien 2011, S. 272.

https://www1.wdr.de/urfeld100.html

https://www.mappingthelives.org

Deutsche Minderheiten-Volkszählung 1939

Staatsarchiv Israel, Mandat zur Einbürgerung in Palästina, 1937-1947

https://yvng.yadvashem.org/index.html?language=de

https://collections.arolsen-archives.org/de

https://collections.arolsen-archives.org/de/document/71076337

Genealogie Website My heritage, diverse Familienstammbäume

Veröffentlicht von Franz-Josef Wittstamm

Geboren 31. Mai 1951 in Recklinghausen Gymnasium Petrinum 1961 bis Abitur1970 Studium der Humanmedizin in Bochum Approbation 1981 Promotion1982 Facharzt für Innere Medizin, Kardiologie, Intensivmedizin Im Ruhestand seit 2016

Schreiben Sie einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

“My