Marcks Siegfried

Siegfried Eli Marcks

*26.8.1915 in Breslau; ✡ 1.4.2012 in Arad

Staatsangehörigkeit deutsch

Religion jüdisch

Vater Gustav Marcks; ✡ vor 1939

Mutter Olga Piek *11.5.1895 in Hüningen, Elsaß; ✡ 11.10.1942 in Auschwitz

Geschwister

Beruf

Adressen Breslau; Hof Jägerslust bei Flensburg;

Heirat Hannah Maria Siegel *14.12.1920 in München; ✡1.4.2013 in Arad

Kinder

Sohn Marcks

Tochter Marcks

Weiterer Lebensweg

25.1.1937 Ausstellung eines Passes in Mailand

Hachschara-Lehrgut Jägerslust bei Flensburg

1937 Siegfried Marcks zur Hachschara in das Lehrgut Jägershof bei Flensburg

Der Hof gehörte der Familie von Käthe und ihrem Sohn Alexander Wolff (1891-1984); er war mit 77 Hektar der zweitgrößte in der Region Flensburg

Herbst 1934 Beginn der Hachschara-Ausbildung mit 12 Praktikanten; bis 1938 wurden hier etwa 100 Chawerim ausgebildet.

1935 kommt Jitzchak Skedi (1912-1982) als Sjalach des Kibbutz Givat Hashlosha auf den Hof, um Hachschara und Alija-Aktivitäten zu unterstützen.

1936 Bau eines Wohnhaus für die männlichen Arbeiter, womit die Kapazität auf 25 erhöht wird

Alija

14.3.1938 Einreise von Siegfried Marcks nach Haifa mit einem Arbeiterzertifikat des Hechaluz der Kategorie C/LS

8.2.1942 Einbürgerung in Palästina

Minderheiten-Volkszählung

17.5.1939 Mutter Olga in Hannover, Wißmannstraße 11

Hannover – Ravensbrück – Auschwitz

28.3.1942 Mutter Olga von Hannover in das KL Ravensbrück

Oktober 1942 Mutter Olga vom KL Ravensbrück nach Auschwitz

Nachkriegszeit

Gedenken

Quellen

http://danielabraham.net/tree/related/hachshara/

https://apps.bundesarchiv.de/gedenkbuch/de925092

https://collections.arolsen-archives.org/en/document/129643029

Philipsen, Bernd (2008): Jägerslust. Gutshof, Kibbuz, Flüchtlingslager, Militär-Areal. Schriftenreihe der Gesellschaft für Flensburger Stadtgeschichte (69). Flensburg.

Philipsen, Bernd (2016):„Dat Judennest hebbt wi utrökert.“ Vom gewaltsamen Ende des Auswanderer-Lehrguts Jägerslust bei Flensburg. In: Hering, Rainer (Hg.) (2016): Die „Reichskristallnacht“ in Schleswig-Holstein. Der Novemberpogrom im historischen Kontext. Hamburg, S. 231-25

https://www.mappingthelives.org

Deutsche Minderheiten-Volkszählung 1939

Staatsarchiv Israel, Mandat zur Einbürgerung in Palästina, 1937-1947

https://yvng.yadvashem.org/index.html?language=de

Peter W. Lande,  Jewish „Training“ Centers in Germany, Manuskript von 1978 im Bestand des Centers for Jewish History

https://digipres.cjh.org/delivery/DeliveryManagerServlet?dps_pid=FL4311316

https://collections.arolsen-archives.org/de/document/4092136

Veröffentlicht von Franz-Josef Wittstamm

Geboren 31. Mai 1951 in Recklinghausen Gymnasium Petrinum 1961 bis Abitur1970 Studium der Humanmedizin in Bochum Approbation 1981 Promotion1982 Facharzt für Innere Medizin, Kardiologie, Intensivmedizin Im Ruhestand seit 2016

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