Blumenfeld Gerhard

Gerhard Blumenfeld

*6.10.1905 in Kosdow; ✡ 11.8.1959

Staatsangehörigkeit deutsch

Religion jüdisch

Vater Dr. med. Felix Blumenfeld *1873; ✡ 1942

Mutter Johanna Helene Petri; ✡ ?

Geschwister ?

Beruf Gärtner

Adressen Kosdow; Augsburg

Heirat Lotte Hedwig Rosenthal *25.2.1915 in Wesseling bei Bonn

Kinder

Weiterer Lebensweg

Gerhard Blumenfeld Hachschara als Gärtnerpraktikant nach Augsburg, Beth Chaluz in der Armenhausgasse B 121 a  (21), Träger war der Hechaluz; das Beth Chaluz befand sich bis 1937 in der Bernheimer-Villa in der Friedberger Straße 9; von Augsburg gingen viele Jugendliche auf das Hachschara Gut Bannacker in Augsburg-Bergheim, der Hechaluz betrieb dort in Haus drei eine landwirtschaftliche Ausbildung

Novemberpogrom

10.11.1938 33 Chaluzim verhaftet in Augsburg im Novemberpogrom, Gerhard Blumenfeld mit insgesamt 28 über 18- Jährigen Chaluzim aus dem Wohnheim für jüdische Auszubildende in der Armenhausgasse, „Schutzhaft“ in Dachau; Häftlingsnummer 21192

8.12.1938 Entlassung aus dem KL Dachau mit der Auflage, Deutschland zu verlassen

5.4.1939 die fünf  Chaluzim Hans Bandmann, Fritz Laufer, Heinrich Kampf, Albert Neuner und Hans Wessely aus dem Beit Chaluz Augsburg zur Hachschara ins Werkdorp Nieuwe Sluis

Möglicherweise kannten sich Lotte und Gerhard Blumenfeld aus der Hachschara Urfeld bei Wesseling

Britischer Census

29.9.1939 Gerhard Blumenfeld in 2, Talsworth Cottage, Caterham and Warlingham, Surrey

31.10.-16.11.1940 Gerd und Lotte Blumenfeld auf der SS NERISSA von Liverpool nach Boston

Gedenken

Quellen

https://collections.arolsen-archives.org/en/document/10618738

„Passenger Lists of Vessels Arriving at Boston, Massachusetts, 1891-1943“ (National Archives Microfilm Publication T843, roll 451, line number 1, record id 005104613_00130_0); Digital Folder Number 005104613, Image Number 00130-s

https://www.mappingthelives.org

Deutsche Minderheiten-Volkszählung 1939

Staatsarchiv Israel, Mandat zur Einbürgerung in Palästina, 1937-1947

https://yvng.yadvashem.org/index.html?language=de

Peter W. Lande,  Jewish „Training“ Centers in Germany, Manuskript von 1978 im Bestand des Centers for Jewish History

https://digipres.cjh.org/delivery/DeliveryManagerServlet?dps_pid=FL4311316

https://collections.arolsen-archives.org/de/document/1304294487

Veröffentlicht von Franz-Josef Wittstamm

Geboren 31. Mai 1951 in Recklinghausen Gymnasium Petrinum 1961 bis Abitur1970 Studium der Humanmedizin in Bochum Approbation 1981 Promotion1982 Facharzt für Innere Medizin, Kardiologie, Intensivmedizin Im Ruhestand seit 2016

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