Bernstein Alfred

Alfred Bernstein/Avshalom Benhorim

*19.2.1924 in Altkarbe, Friedeberg; ✡ 29.6.1995 in Givataim

Staatsangehörigkeit staatenlos

Religion jüdisch

Vater Michael Bernstein *1889; ✡ 1938 in Berlin

Mutter Pauline Meyersohn *1.6.1890 in Schulitz, Bromberg; ✡ 1943 in Auschwiz

Geschwister

Ruth Bernstein *28.4.1920 in Bromberg; ✡ ?

Beruf Landarbeiter

Adressen Altkarbe, Friedeberg; Caputh, Potsdamer Str. 18 Gut Winkel, Spreenhagen; Berlin, Landsberger Straße 12

Heirat Ruth Konfino *29.8.1930 in Slavonski Brod, Kroatien; ✡2.10.2011 in Einat

Kinder drei

Weiterer Lebensweg

24.4.1938 Alfred Bernstein angemeldet in der jüd. Privatschule Caputh

21.12.1938 abgemeldet aus Caputh nach Berlin, Landsberger Straße 12

Gut Winkel

1939 Alfred Bernstein zur Hachschara in Gut Winkel, Spreenhagen

Gut Winkel bestand als Lehrgut Schocken ab 1933 in Trägerschaft der zionistischen Jugendbünde; Lagerleiter war Martin Gerson vom Januar 1933 bis zwangsweisen Aufgabe von Gut Winkel am 19. Juni 1941; Hauswirtschaftsleiterin war seine Frau Bertel.

1938 wird die Zahl der Belegplätze mit 120 angegeben.

Im Novemberpogrom 1938 wurde Gut Winkel nicht überfallen.

19. Juni 1941 Auflösung Gut Winkel wird vom Hachschara- zum Arbeitseinsatzlager

5.7.1941 behördliche Anordnung zur Auflösung der Hachschara-Lager; Umbenennung der noch bestehenden in „Jüdisches Arbeitseinsatzlager“

Minderheiten-Volkszählung

17.5.1939 Alfred Bernstein in Gut Winkel, Spreenhagen

17.5.1939 Alfred Bernstein mit der Mutter und Schwester Ruth in Berlin, Friedrichshain, Landsberger Straße 12

Alija

14.8.1939 Einreise von Alfred Bernstein in Haifa auf der SS PALESTINA mit einer großen Gruppe der Jugendalija mittels Studentenzertifikat der Kategorie B(III)

9.1.1946 Einbürgerung in Palästina

Gedenken

Quellen

https://collections.arolsen-archives.org/de/document/11214151

https://collections.arolsen-archives.org/de/document/130258826

https://victims.auschwitz.org/victims

Staatsarchiv Israel, Israel, Einwanderungslisten

Deutsche Minderheiten-Volkszählung 1939

https://www.mappingthelives.org

Genealogie Webseite My Heritage

https://collections.yadvashem.org/en/documents/3655863

https://yvng.yadvashem.org/index.html?language=de

Peter W. Lande,  Jewish „Training“ Centers in Germany, Manuskript von 1978 im Bestand des Centers for Jewish History

https://digipres.cjh.org/delivery/DeliveryManagerServlet?dps_pid=FL4311316

Veröffentlicht von Franz-Josef Wittstamm

Geboren 31. Mai 1951 in Recklinghausen Gymnasium Petrinum 1961 bis Abitur1970 Studium der Humanmedizin in Bochum Approbation 1981 Promotion1982 Facharzt für Innere Medizin, Kardiologie, Intensivmedizin Im Ruhestand seit 2016

Schreiben Sie einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

“My