Czerninski Leo

Leo Czerninski

*14.11.1894 in Treuburg; ✡ April 1945

Staatsangehörigkeit polnisch;staatenlos

Religion jüdisch

Vater Schmuel Czerninski

Mutter Johanna Czerninski

Geschwister

Eugen Czerninski *8.6.1891 in Treuburg; ✡ nach 3.4.1942; oo Ella Grunert (*19.11.1896 in Passenheim, Ortelsburg; ✡ vor 1945)

Neffe/Nichte

Manfred Czerninski *8.9.1923 in Frankfurt/O; ✡ 20.2.2009 in Israel; oo Margalit Nuriel

Hans Werner Czerninski *8.9.1923 in Frankfurt/O; ✡ 22.11.1942

Susie Marie Czerninski *14.8.1920 in Frankfurt; ✡ nach 2.4.1942 in Warschau; oo Zalewska

Beruf Kaufmann; Gärtner

Adressen Frankfurt/Oder, Gubener Straße 21 a; Halbe Stadt 16, Breite Straße 30; Neuendorf

Heirat Edith Grunert *19.11.1896 in Passenheim, Ortelsburg; ✡ vor 1945

Kinder

Josef Czerninski/Zur *1921 in Frankfurt/O; ✡ ?

Max Siegfried Czerninski *3.8.1922 in Frankfurt/Oder; ✡ ?; oo Ida Rothkopf

Werner Czerninski *11.11.1924 in Frankfurt/Oder; ✡nach 2.4.1942 in Warschau

Weiterer Lebensweg

Das jüdische Umschulungslager Hof Wecker in Rüdnitz

Sohn Max Czerninski zur Hachschara in das jüdische Umschulungslager Hof Wecker beim Bahnhof in der Bahnhofstraße in Rüdnitz bei Bernau. Der Hof Wecker in Rüdnitz, gelegen an der Bahnlinie Berlin Eberswalde in Rüdnitz war im Besitz der Familie Schocken. Leiter war Erich Marx. Die Eheleute Chane und Robert Emmerich sind als Köchin und Hausmeister angestellt.

Es bestand von 1933 bis 1941 und war somit eines der ersten zionistischen Hachscharalager der Jüdischen Jugendhilfe in Brandenburg.

Novemberpogrom

10.11.1938 Verhaftung von Leo Czerninski und Bruder Eugen

Einweisung in das KL Sachsenhausen

26.11.1938 Entlassung von Leo Czerninski aus dem KL Sachsenhausen

13.12.1938 Entlassung des Bruders Eugen aus dem KL Sachsenhausen

Gut Winkel

zur

Neffe Manfred Amnon Czerninski zur Hachschara in Gut Winkel, Spreenhagen

Minderheiten-Volkszählung

17.5.1939 Leo und Edith Czerninski in Frankfurt/Oder, Breite Straße 30

Alija

7.3.1939 Einreise von Ida Rothkopf in Haifa mit einem Studentenzertifikat der Jugendalija der Kategorie B(III)

14.3.1939 Einreise von Max Czerninski in Haifa mit einem Studentenzertifikat der Jugendalija der Kategorie B(III)

14.8.1939 Einreise von Manfred Czerninski in Haifa mit einem Studentenzertifikat der Jugendalija der Kategorie B(III)

Landwerk Neuendorf

Leo Czerninski als Gärtner in Landwerk Neuendorf

Frankfurt/Oder – Ghetto Warschau

3.4.1942 Leo und Edith Czerninski deportiert von Frankfurt/Oder ins Ghetto Warschau „Welle 1“; Leo soll noch geflohen sein

Gedenken

15.1.1997 Pages of Testimony für Leo und Edith von Sohn Josef Czerninski-Zur

13.4.1999 Pages of Testimony für seine Eltern und Schwester Susi von Manfred Czerninski

2016 Stolpersteine für die Edith und Leo Czerninski in Frankfurt/Oder, Karl-Marx-Straße 176

Quellen

https://collections.arolsen-archives.org/de/document/11227339

https://collections.arolsen-archives.org/de/document/12651204

https://victims.auschwitz.org/victims

Staatsarchiv Israel, Israel, Einwanderungslisten

Deutsche Minderheiten-Volkszählung 1939

https://www.mappingthelives.org

Genealogie Webseite My Heritage

http://luckauer-juden.de/hachschara.html#B

https://collections.yadvashem.org/en/documents/3655863

https://yvng.yadvashem.org/index.html?language=de

Peter W. Lande,  Jewish „Training“ Centers in Germany, Manuskript von 1978 im Bestand des Centers for Jewish History

https://digipres.cjh.org/delivery/DeliveryManagerServlet?dps_pid=FL4311316

Veröffentlicht von Franz-Josef Wittstamm

Geboren 31. Mai 1951 in Recklinghausen Gymnasium Petrinum 1961 bis Abitur1970 Studium der Humanmedizin in Bochum Approbation 1981 Promotion1982 Facharzt für Innere Medizin, Kardiologie, Intensivmedizin Im Ruhestand seit 2016

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