Ansbach Walter

Walter Ansbach

*8.5.1905 in Berlin; ✡ 8.9.1942 in Riga

Staatsangehörigkeit deutsch

Religion jüdisch

Vater Leo Ansbach*19.4.1875 in Tarnowitz; ✡ 18.1.1953 Auschwitz

Mutter Magda Sorsky *2.5.1878 in Gleiwitz; ✡ 18.5.1944 in Auschwitz

Geschwister

Walter Ansbach*19.4.1875 ; ✡ ?

Hans Ansbach*18.11.1902 in Berlin ; ✡ 22.2.1944 Auschwitz; oo Ilse Frank (1906-1942)

Alfred Ansbach*8.5.1906 Berlin; ✡ ?

Erwin Jacob Ansbach*16.11.1908 in Berlin ; ✡ nach dem 17.5.1943 in Auschwitz

Beruf Landarbeiter

Adressen Berlin; Gut Winkel, Spreenhagen;

Heirat Ilse Frank *20.7.1906 in Würzburg; ✡ 8.9.1942 in Riga

Kinder Tana Ansbach *14.2.1940 in Berlin; ✡ 8.9.1942 in Riga

Weiterer Lebensweg

Minderheiten-Volkszählung

17.5.1939 Walter Ansbach in Berlin Mitte, Elisabethstraße 18 mit Ehefrau Ilse und Tochter Tana sowie den Eltern und Bruder Hans

Gut Winkel

Vermutlich erst 1940 Walter Ansbach zur Hachschara in Gut Winkel, Spreenhagen

Gut Winkel bestand als Lehrgut Schocken ab 1933 in Trägerschaft der zionistischen Jugendbünde; Lagerleiter war Martin Gerson vom Januar 1933 bis zwangsweisen Aufgabe von Gut Winkel am 19. Juni 1941; Hauswirtschaftsleiterin war seine Frau Bertel.

Von 1941 bis 1942 war es aber noch Arbeitseinsatzlager.

19. Osttransport

31.8.1942 (nicht 5.9.1942 !) Walter Ansbach mit Ehefrau Ilse und Tochter Tana auf dem 19. Osttransport von Berlin nach Riga

3.9.1942 Ankunft der Familie Ansbach in Riga-Skirotawa; bis auf 80 Männer wurden alle in den Hochwald von Bikernieki geführt und durch Massenerschießung ermordet

Gedenken

Quellen

https://collections.arolsen-archives.org/de/document/127205063

https://victims.auschwitz.org/victims

Staatsarchiv Israel, Israel, Einwanderungslisten

Deutsche Minderheiten-Volkszählung 1939

https://www.mappingthelives.org

Genealogie Webseite My Heritage

http://luckauer-juden.de/hachschara.html#B

https://collections.yadvashem.org/en/documents/3655863

https://yvng.yadvashem.org/index.html?language=de

Peter W. Lande,  Jewish „Training“ Centers in Germany, Manuskript von 1978 im Bestand des Centers for Jewish History

https://digipres.cjh.org/delivery/DeliveryManagerServlet?dps_pid=FL4311316

Veröffentlicht von Franz-Josef Wittstamm

Geboren 31. Mai 1951 in Recklinghausen Gymnasium Petrinum 1961 bis Abitur1970 Studium der Humanmedizin in Bochum Approbation 1981 Promotion1982 Facharzt für Innere Medizin, Kardiologie, Intensivmedizin Im Ruhestand seit 2016

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